Mittwoch, Oktober 31, 2007
Samstag, Oktober 27, 2007
Wer sind wir denn?

Wer sind wir, die hier Eingeborenen, in diesem Dorf. In diesem Vergnügungspark, in dem sich Angst und Klatsch beim Namen nennen. Wer sind wir, die so hartnäckig nicht so recht wissen wollen, ob sich fürchten nun Mode ist. Nicht nur zwischen London und New York, auch zwischen uns herrscht manchmal Bomben-Stimmung, doch nicht immer, denn alles Gute muss man in Maßen genießen. Da macht die Angst keine Ausnahme, was nicht selbstverständlich ist. Es ist schließlich der Krampf den wir zu führen haben, in unseren Schützengräben 2.0, die wir weder verlassen müssen, noch wollen. Seite an Seite stehen wir dort mit unseren Freunden, auch mit denen, die wir noch nie gesehen haben. Zwischen „Mein Hobby:“ und „Mein Lieblingsspruch:“ bleibt allerdings nicht viel Raum für Inhalt, doch daran soll es nicht scheitern, im Kaufhaus unserer Selbst. Da gibt es andere Wege. Wer sind wir, die wir uns selbst verkaufen an die letzte, wahre, Religion? Wir, die dem Wachstum huldigen und uns freuen wenn es mehr zu schuften gibt. In einem Land, das uns zwischen Farben wählen und doch nichts als die Mitte übrig, lässt. Wer sind wir, die es nicht wagen dürfen um zwanzig null null zu zweifeln? Die alles glauben, was nur oft genug gesagt wurde, von jenen die von unserem Unglück zeugen und doch was anderes meinen. In einem Land, in dem das Denken konspirativ und der Verdacht verrückt ist. Doch das war schon immer so, das darf man nicht bezweifeln. Wer sind wir, die wir definiert werden, zwischen dem ersten Knopf der Fernbedienung und der roten Tinte, die blutrünstig die Triebe einer ganzen Generation bändigt? Definiert werden, wohlgemerkt, denn das schafft Arbeitsplätze, das ist gut. Wer sind wir, die wir gegen den Krieg sind? Was keinen interessiert, uns aber, bestürzt zwar, aber ruhig schlafen lässt. Wer sind wir, die die Internationale singen wollen, aber die Worte nicht finden? Verstummt sind wir abseits vom dem heilligen Damm, der uns gestern noch Parolen wie Steine und umgekehrt, werfen ließ. Die Ladentheken stecken wohlig tief in unseren Rachen, die nie genug bekommen, per Definition. Wer sind wir, die nicht mehr nach oben schauen, zu suchen dort ein Ohr, ein Herz sich des Bedrängten zu erbarmen? Bedrängt sind wir eigentlich nicht und damit wären wir die ersten. Doch das ist nicht wahr, das ist Utopisch, das ist Sozial Romantik. Wer sind wir? Sind wir die verlorenen Kinder, die gleichzeitig unsere Zukunft sind? Sind wir? Müssen wir sein? Müssen wir mehr, als nur sein? Wer sind wir denn?!
am Samstag, Oktober 27, 2007 Verzapft von Dima
Hier gehts um: Lyrik, Philosophie
Test
Hallo, lieber Leser! Ich habe jetzt seit nun mehr 1 1/2 Monaten nichts mehr geschrieben, und wieß auch jetzt nicht recht was ich sagen soll. Dieser Post soll jetzt eher dazu dienen, mich an die Tasten wieder zu gewöhnen.
Ich werde mich aber gleich dazu aufmachen, etwas mit Inhalt zu verfassen. Mal sehen was draus wird.
Bis dahin.
mfg
Dima
PS: Ferner habe ich mich entschlossen nicht zu jedem Post ein Bild zu suchen, da das auch immer Zeit kostet, das dürfte die Schreibhemmung für kleiner Einträge deutlich senken. ;)




