Montag, September 17, 2007

Big Homework

Hello, dear reader! As you probably already noticed, today's I decided to publish today's issue in English. That is not just because I want to honor my dear friend John from Glasgow, (hey John), but also (and foremost), because I'm want to share my English homework with you.

The task is taken from the Abitur exams 2007 and the topic is, as so very often, the surveilance of the citizens by the state authorities. The  Ministry for Culture and Education (Ministry of Truth, if ya know what I mean) probably thinks it has to boost political awareness. To put it short, here I go: (please don't blame, I know it sucks)

Composition

1.        „Big Brother is watching us. " – Is our privacy endangered by permanent surveillance?

"Big Brother is watching you." This little phrase from the dystopian novel "1984" by George Orwell has long become the slogan of movements vowing for the private sphere to stay untouched by the attempts of governments to fight crime and terrorism. The argumentation is, that the executives in the western countries are giving themselves authorities, that allow them to spy on their citizens and take measures beyond the legal code.

In the past six years this tendency increased heavily due to the terrorist attacks on September 11th 2001. In the US the patriot act was passed, that not only shortens civil rights, but forces people to reveal private details even if there is no criminal investigation intended, but just in case.  In the United Kingdom, the fear of terrorism was used extensively to develop an area-wide monitoring-camera system all over the country.

Governments all over the world seem to have a mania towards security. So when they want to avert terrorism at any costs, they are ignoring the voices, that are complaining about the cut down on the private sphere of the citizen, that would rather know, that there is a small chance in dying from a bomb, than being watched nonstop.

In our modern times we really have to watch out, because by-and-by we will switch to storing all our personal information on digital data carrier that are a lot of more vulnerable then paper documents. Now already, especially young people, storm the Internet to fill hundreds of databases with a precise description of their lives and social ties. We have to gain awareness of us being much more responsible for our private sphere than most of us think. There is no use in complaining about cameras in a train station, as long as you keep strip your soul on YouTube.

Kind regards,

Dima


Freitag, September 14, 2007

Butter statt Kanonen

Hallo, lieber Leser! Heute habe ich meine Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer bekommen. Hätte mich bei der Schnulze die ich dennen geschickt habe, auch gewundert, wenn das nicht der Fall gewesen wäre. Nun ist es wohl an der Zeit sich darüber zu informieren, was ich mit meiner neuen Freiheit so alles anfangen kann. Es gibt ja neben der "Möglichkeit" zum Zivildiendt noch das Freiwillige Soziale Jahr, oder auch das Ökologische Jahr. Dauern zwar bissl länger, sollen aber spaßiger sein. Es wird mir wohl auch jeder zustimmen, dass besonders das letztere sich ganz gut im Lebenslauf macht. ;) Ich schau also mal.

mfg

Dima

PS: Wegen technischen Problemen gibt es heute mal keine Bild zum Post. Ich hoffe ich kann die Schwierigkeiten, die dazu führen schnell lösen.

Mittwoch, September 12, 2007

Back to Life








Hallo, lieber Leser! Nach einem längeren Urlaub und einer noch längeren Ladehemmung, was das verfassen von Beiträgen angeht, habe ich mich endlich dazu aufgerafft mich zurück zu melden. Seit meinem letzten Beitrag ist derart vieles belangloses passiert, dass ich wohl kaum weder in der Lage bin das in einem Beitrag darzulegen noch mich an alles zu erinnern.



Um mal einen kleinen Umriss meines Lebens im letzten Monat zu geben, berichte ich einfach über ein paar Kleinigkeiten, die die Leute die mich kennen vielleicht interessieren könnten. Danach werde ich mich wieder um weltbewegendere Publikationen bemühen um auch mal wieder ein paar neue Besucher auf meine Seite zu locken. Mein Ziel ist es an den Erfolg meiner „Freiheit und Determination“ Serie anzuknüpfen. Du glaubst gar nicht, lieber Leser, wie viele verzweifelte Seelen und nicht minder verzweifelte Ethikschüller, täglich bei ihrer Suche nach dem Kern der Menschlichen Freiheit, oder Unfreiheit, hier vorbeischauen. Dank modernster Technik könnte ich sogar eine genaue Zahl nennen, aber ich bin grad zu faul um nachzusehen.



Also!



Den August habe ich fast vollständig in der Ukraine verbracht. Ein paar Tage in der Hauptstadt Kiew und ansonsten bei meiner Oma in Tscherkassy. Der letztere Teil der Reise war etwas rustikal zwar, aber durch die Abwechslung von der hochtechnisierten Welt hier außerordentlich entspannend. Klar, hätte ich mir manchmal ein bisschen mehr Action gewünscht, aber ich will nicht klagen. Eins steht nämlich fest, ich habe das wichtigste Ziel von Ferien definitiv erreicht: Gehörig ausschlafen und auch mal Zeit zum lesen finden. Nicht die Blechtrommel, die ich für Deutsch eigentlich hätte lesen sollen, sondern Dostojewski. Auf Russisch versteht sich. Der Roman heißt „Schuld und Sühne“, (auf russ. eigentl. „Verbrechen und Strafe“) und durch habe ich ihn eigentlich immer noch nicht, was aber eher an meiner Faulheit und Lesegeschwindigkeit, die aufgrund des russischen Textes nochmal verlangsamt ist, liegt, denn am Schriftstück. Ich werde bei Gelegenheit (wenn ich das Buch mal durch habe) noch genauer darauf eingehen. Vor allem im Kontext meiner neulichen (was man so neulich heißt) Auseinandersetzung mit dem Existenzialismus finde ich das sehr lohnend. Um zurück zu meiner Heimatreise zu kommen, so will ich zum Abschluss auf ein paar Bilder hinweisen, die ich gemacht habe. Für Bilder klicke hier .



Um auf die Zeit nach meiner Rückkehr zu sprechen zu kommen, so hatte ich am 5. September das Vergnügen meinen 20. Geburtstag zu erleben. Whoohoo! Leider wurde der Tag von einer kleinen Grippe(?) die ich mir eingefangen habe überschattet. Hat genau 24 Stunden gedauert. Da bin ich einen Tag im Jahr krank und auf welches Datum fällt er natürlich? Man, man, man… Aber mein Bett ist eh mein Lieblingsort, und welche bessere Location kann es da für einen Geburtstag geben?! Jetzt ist jedenfalls alles wieder im Lot.



Ansonsten war ich letztens mit dem Verfassen einer zweiten Begründung für die Kriegsdienstverweigerung. Die erste war denen nicht ausführlich genug. Pff. War fast ne halbe Seite lang. Die neue, die ich mittlerweile abgeschickt habe ist 2,5 Seiten lang. Mehr steht da aber deswegen nicht drin. Wenn die Verweigerung durch ist, oder auch eben nicht, dann werde ich sie vielleicht(!) hier posten. Vielleicht, weil ich mir erstmal überlegen muss ob die Sache für das Internet geeignet ist. Ich muss sagen ich hatte schon bissel Bedenken meine Seele für irgendeinen Mitarbeiter des Bundesamts für den Zivildienst nach außen zu krempeln. Ich denke ich werde eine gekürzte Version reinstellen und ein paar Tipps für andere Verweigerer.



Bis aber etwas zum Verweigern gibt, ist noch ein ganzes (oder fast ein ganzes) Schuljahr zu meistern. Habe heute meinen ersten Unterricht gehabt. Englisch, Physik und Sozialkunde und Geschichte. Morgen steht dann unter anderem Bio mit einem für mich neuen Lehrer an. Man soll sich, wie man sagt, mit dem als Bulinator bekannten Lehrer, nicht verscherzen. Ich halt mich jedenfalls ran. Wie immer.



Was noch vielleicht zu sagen bleibt, ist dass sich seit meinem Geburtstag ein Laptop in meinem Besitz befindet, was mir hoffentlich auch das Bloggen erleichtern wird. Da bin ich eigentlich ganz zuversichtlich und bin überzeugt, dass all die anderen Belanglosigkeiten, mit denen ich diesen, auch so schon überlangen Eintrag nicht belasten will, ihren Platz im WWW finden werden.



mfg



Dima