Donnerstag, Mai 31, 2007

Für das (Vater)land


Hallo, lieber Leser! Wie du sicherlich weißt, besteht in Deutschland eine Wehrpflicht. Jeder erwachsene, männlicher Bürger muss in der Bundeswehr dienen. Zumindest in der Theorie. Jedenfalls hatte ich gestern meine Musterung sowie meine Eignungsfeststellung.Dafür bin ich einem Schreiben aus dem Kreiswehrersatzamt Nürnberg gefolgt und bin dort gestern pünktlich um Null-siebenhundert (7:00) angetreten. Außer mir waren dort bereits 3 Jungs die ihrem Schicksal entgegen harrten, so habe auch in erstmal Platz auf einem der braunen Stühle im Wartesaal genommen. Die Atmosphäre war noch recht verschlafen und man beschränkte sich auf das Löcher in die Luft starren. Irgendwann wurde mir das zu blöd und ich griff zu einer der ausgelegten Zeitschriften. Ein Magazin der Bundeswehr, das über den Alltag in der Truppe berichtet. Ganz lustig, man kriegt wohl sonst nirgends einen so detaillierten Einblick, in die neusten Entwicklung der Militärtechnik, oder das Leben von niederen Soldaten, bis zu Generälen, in der Truppe.


Irgendwann kam dann aber endlich ein Angestellter der Kreiswehererstzamtes, und hat unsere Anwesenheit gecheckt. Danach ging es einzeln in Büros, wo die Personaldaten erfragt wurden. Zu meiner Überraschung von einer charmanten jungen Dame. Geburtsort, Fremdsprachen etc. Nach dieser ersten kurzen Prozedur ging es wieder in den Wartesaal mit den braunen Stühlen. Dort hatte es jemand geschafft einen Fernseher zum laufen zu bringen, auf dem jetzt MTV lief. Es waren diesmal auch mehr Leute da. Ich armer Tropf hatte natürlich den ersten Termin erwischt. Bis zum nächsten Aufgerufenwerden, führte ich mir eine Zeitschrift zur Informatiostechnik in der Bundeswehr, zu Gemüte. Werde aufgerufen und geh in einen Raum, wo ich von einer anderen charmanten Dame gewogen und in der Höhe gemessen werde. Ausserdem Probe einer Körperflüssigkeit (unappetitlich). Nehme Platz auf grünen Klappstühlen und warte wieder.


Eine weitere charmant Dame (nicht so charmant wie die letzten beiden aber auch sehr charmant) erscheint und nimmt mich mit. Bei ihr wurde abgecheckt, ob ich nicht Farbenblind bin, ob ich räumlich sehen kann und ob ich gut hören kann. Alles perfekt (natürlich)!


Ich sitze wieder auf einem der braunen Stühle und frage mich, wann die Badehosen und -Sandalen zum Einsatz kommen, die ich ja, laut dem Schreiben, mitbringen sollte. Ein Ärztin erscheint und nimmt mich mit. Die ist jetzt alles andere als charmant und recht betagt. Zum Glück, wie sich rausstellen sollte. Sie hat mich in ihrem Zimmer gründlich nach allerlei Leiden die habe und hatte, sowie nach Leiden die irgendwann mal in meiner Famillie aufgtreten sind, gefragt. Es folgten physische Tests. Atmung , Puls, Blutdruck und ein paar Sachen auf die ich hier nicht näher eingehen will...


Mal wieder sitze ich in dem Raum mit den Braunen Stühlen. Ich werde aufgerufen und diesmal wieder von einer charmanten Dame. Vielleicht der charmantesten von allen und kriege mitgeteilt, dass ich als T 2 gemustert wurde. In meinem Fall heißt das, dass ich nicht ins Wachbataillon kann, nicht Flugschüler werden kann und nicht Flugabwehrraketen/Roland bedienen kann (die normalen Flugabwehrraketen allerdings schon). An dieser Stelle muss man sagen, dass ich mir bis gestern Abend noch nicht so sicher war ob das die drei Sachen sind die ich nicht machen darf oder die drei einzigen Sachen die ich machen darf, aber jetzt bin ich mir sicher. Naja, jut. Da ich es aber nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann komplett in grün angezogen zu sein, habe ich auch gleich mal einen Antrag auf Wehrdienstverweigerung gestellt. Jetzt muss ich innerhalb von 4 Wochen eben dieses schriftlich irgendwo als Begründung einschicken. Dann werde ich, nach Abschluß meiner Schullaufbahn, wohl einen Zivildienst antreten. Ich habe beschlossen, das als einen Gewinn zu sehen.


Wieder braune Stühle (was denkst du gerade, lieber Leser?!). Zum letzten mal werde ich aufgerufen und komme in das Zimmer in dem ich ganz am Anfang war, als meine Anwesenheit gecheckt wurde. Wieder eine charmante Dame (ich frage mich was die da alle machen). Diese letzte Station war ganz kurz. Die wollten mir Fahrkosten erstatten und eine Bescheinigung für die Schule/ den Arbeitgeber geben. Da ich mit dem Fahrrad gekommen bin und da eh Ferien sind, hat sich das, wie gesagt, schnell erledigt (auf die Bescheinigung hätt ich gepfiffen).


Knapp zwei Stunden nach meinem Antreten, um ca. Null-neunhundert bin ich dann wieder nach hause gefahren. Mit trokenen Badehosen und Sandalen.


mfg


Dima


Dienstag, Mai 29, 2007

Mögen sie ihren Cheesburger mit Käse? Ja. Nein. Vielleicht. Weiß nicht.


Hallo, lieber Leser! Nerver dich auch diese ewigen Werbeanrufe? Solche bei denen man die Möglichkeit bekommt, mit unglaublichen Gewinnchancen Lotto zu spielen? Ich hoffe zumidest, dass ich nicht der Einzige bin, der sich sowas anhören muss. Nicht so drollig, aber auch nicht mider nervig sind Telefonumfragen.Muss aber nicht sein! Eg gibt nämlich zwei Möglichkeiten sich dagegen zu wehren.


Einmal gibt es da sie Robinsonliste, wenn man da eingetragen ist, symbolisiert das, dass man nicht mit ungebetener Werbung belästigt werden will. Die meisten Telefonwerber, behalten dann diese Liste auch im Auge, um etwaigen Abmahnungen zu entgehen. Die sind nämlich durchaus berechtigt. Das ganze gibt es auch für Brief-, E-mail-, SMS- und Telefaxwerbung. Wobei die Wirkung bei E-mailwerbung, nammentlich Spam, sehr fraglich ist, da die Säcke (Versender von E-Mail Verbraucheriinformation) ihre Server eh meist im Ausland haben, oder durch sonstige schmutzige Tricks ihre noch schmutzigere Ware feil bieten.


Doch es gibt, zumindest für Telefonwerbung, eine viel bessere Möglichkeit. Man wird zwar die Anrufe nicht los, aber man kann sich prima die Zeit vertreiben. Neulich, nach einem Werbeanruf, habe ich mich entschlossen im Internet nach Gegenmaßnahmen zu suchen, und bin auf einen Fragebogen für Call-Center Mitarbeiter gestoßen. Er beinhaltet Fragen, die man dem Anrufer stellt, und die den ein oder Anderen sicherlich, ganz schön in Verlegenheit bringen. So soll man den Anrufer bitten seinen Namen zu buchstbieren, oder ihn fragen welche Zahnpasta er empfehelen kann. Ein paar Tricks zum Umgang mit zickigen Nervernsägen gibt es auch. ("Sie haben mich doch angerufen!") Den Bogen gibt es hier und viel Spaß damit! Cartoons zu Call Centern wie oben, gibt es hier.


Zum Abschluss des heutigen Eintrags gibts noch einen kleinen Tipp. Frag mal, lieber Leser, bei McDonalds, ob du einen Cheeseburger mit Käse haben kannst und schau die wie dort reagiern. Optmal ist es wenn er/sie nach Hinten zum fragen geht.^^ Für diesen Tipp bedanke ich mich bei Jeff. Mal wieder.


mfg


Dima


Bild: http://callcentercomics.com/


Sonntag, Mai 27, 2007

From Linux





Hallo, lieber Leser! Dies ist der erste Eintrag von meinem neuen Betriebssystem: openSUSE 10.2. Linux also. Ich habe mir einfach mal gedacht, dass Windows nach (für mich) 10 Jahren doch bissl langweilig geworden ist und ich eine neue Herrausforderung brauche. Die habe ich jetzt auch bekommen.



Die Installation, die ich durch das Internet durchgeführt habe, hat es schon in sich. Erst muss man ne Boot-CD brennen, dann nen Server mit den Installationsdaten samt IP finden. Dann muss man sich durch die Installation kämpfen, die Anfangs auch nen Haufen zeuch von einem Wissen will, von dem auch noch nie was gehört hat. Nach etwa einer halben Stunde (Gott segne DSL 16.000!) war dann das ganze Ding auf der Platte. Ca. 2,2 GB, doch das war noch längst nicht alles. Mindestens ne halbe Stunde haben nochmal die ganzen Updates gedauert.
Dann, war ich endlich in Linux!



Browser geht! Instant Messenger geht! MP3s abspielen geht nicht! Son Mist! Es dabei beruhen zu lassen kommt natürlich nicht in die Tüte.
Die nächsten 3 (oder waren es 4, oder 5?) Stunden habe ich damit verbracht diese verdammten MP3s zum laufen zu bringen. Das glaubt mir kein Windows User was man alles machen muss. Naja, im Prinzip nicht viel. Jetzt würden mir 5 min reichen, aber um dahinter zu kommen....... Man muss hier nämlich, wie in den guten alten DOS-Zeiten, ne ganze Menge mit der Konsole machen. Sprich keine bunten Buttons, sondern alles in Handarbeit per Befehlszeile eintippen.



Aber alles in allem, macht mir das Spaß. Das ist mal was anderes. Naja, ich schau jetzt mal wie ich meinen Drucker zum laufen bringe, und das kann dauern...



mfg



Dima


Freitag, Mai 25, 2007

Safari

Hallo, lieber Leser! In letzter Zeit gab es überdurchschnittlich viele Videos hier im Blog. Ich bin mir auch dessen voll bewusst, dass Texteinträge allgemin besser sind, aber trotzden gibt es auch heute ein Video. Für den Hinweis zu diesem Video bedanke ich mich bei Jeff.

Es handelt sich bei dem kurzen Film um ein Urlaubsvideo, das von einem Touristen auf einer Safaritour gemacht wurde. Kling langweillig, ist es aber nicht. unbedingt in voller Länge anschauen.



Link: sevenload.com


mfg Dima

Dienstag, Mai 22, 2007

Doku über Nord Korea

Hallo, lieber Leser! Weils so schön war, gibts noch ein Video. Dieses dauert aber "etwas" länger. Eine Stunde nämlich. Es ist eine Arte-Doku über Nord Korea. Sehr zu empfehlen!

mfg


Dima


Quelle


Zemfira - Hochesh

Hallo, lieber Leser! Zur feier des Tages gibts hier noch ein verdammt cooles Video. Die meisten werden es weder kennen noch verstehen. Es handelt sich um einen Song von der russischen Band Zemfira, die nach dem Vornamen der Sängerin bennant ist. Viel Spass!


mfg


Dima


1000!!!

Hallo, lieber Leser! Heute wurde die Marke von eintausend Besuchern überschritten! Ich freu mich tierisch!

Eigentlich sinds jetzt 1000 Besucher seit dem ich den countzer eingestellt habe, aber davor dürften noch gar nicht so viele hier gewesen sein. Oki doki, jetzt aber blos nicht auf dem Erfolg ausruhen, sonder schön weiterlesen und vor allem weiterempfehlen! Keep going! So, weil es aber so heiss ist, warte ich bis zum späteren Abend mit einem gescheiten Eintrag. Mit Inhalt und Sinn und so. Ich kann bei dieser HItze nicht denken...


mfg


Dima


Montag, Mai 21, 2007

Das Mädchen - Gedichtinterpretation


Hallo, lieber Leser! Heute habe ich meine Deutschklausur rausbekommen. 7 (von 15) Punkten!!! Eine Drei!!! Für diese literarische Meisterleistung!!! Und da bin ich noch bescheiden!!

Du siehst vielleicht, dass meine Erwartungen "etwas" höher lagen... Klar, da war der eine oder andere Rechtschreibfehler drin, aber Inhaltlich und Stilistisch würde ich alles genausso machen. Wenn nicht die Note sondern die Qualität das Ziel wäre. So schreibe ich nun mal. Naja. Wie vor 3 Wochen, oder so, versprcohen habe ich den Aufsatz abgetippt und Du, lieber Leser, kannst dir selbst eine Meinung von meinem literarischen Genie machen.

Zur Gegendarstellung habe ich die Komentare des Leherers kursiv in Klammern gesezt, und zwar immer nach der Passage auf die es sich bezieht. Die Rechtschreibfehler habe ich mal ausgelassen. Es soll ja noch leserlich bleiben.... Alles was nicht kursiv in Klammer steht, ist von mir.


Bitte sehr:

Joseph von Eichendorff (1788 - 1857)

Das Mädchen

Stand ein Mädchen an dem Fenster,
Da es draußen Morgen war,
Kämmte sich die langen Haare,
Wusch sich ihre Äuglein klar.

Sangen Vöglein aller Arten,
Sonnenschein spielt' vor dem Haus,
Draußen überm schönen Garten
Flogen Wolken weit hinaus.

Und sie dehnt' sich in den Morgen,
Als ob sie noch schläfrig sei,
Ach, sie war so voller Sorgen,
Flocht ihr Haar und sang dabei:

Wie ein Vöglein hell und reine,
Ziehet draußen muntre Lieb,
Lockt hinaus zum Sonnenscheine,
Ach, wer da zu Hause blieb'!


Gliederung



A. "Das Mädchen" - Erster Eindruck



B. Analyse


1. Volkslied


2. Inhalt (?)


3. Sprache und Inhalt von der (?)(Genauer gliedern!)


3.1 ersten Strophe


3.2 zweiten Strophe


3.3 dritten Strophe


3.4 vierten Strophe


4. Aufbau nach Motiven


4.1 Szenisch


4.2 Thematisch


C. Beispielhaftes Gedicht der Romantik


Gedichtinterpretation - "Das Mädchen"


"Das Mädchen" von Joseph von Eichendorff hinterlässt beim erstmaligen Lesen einen idyllischen Eindruck von einem "romantschen" Morgen. Es handelt sich dabei auch schließlich um ein Gedicht, genauer Volkslied, aus der Epoche der Romantik. Inwiefern Joseph von Eichendorff hier wieder ein gutes Beispiel dieser Lirerarischen Zeit bietet soll hier genauer untersucht werden.


Äusserlich hat das Gedicht die von Autoren der Romantik bevorzugte Form des Volksliedes. Vier Strophen mit jeweils vier Zeilen, alternierende Kadenzen und fast durchgängig (wo ist die Ausnahme?) Kreuzreim. Ein regelmäßiger, vierhebiger Trochäus (Wirkung?) beherrscht das ganze Gedicht. Ein typisches Volkslied also.


"Das Mädchen" also, um das es hier zu gehen scheint, steht morgens am Fenster, kämmt sich die Haare und schaut auf die Welt hinaus. Es ist schönes Wetter, die Vögel singen, der Perfekte Tag zum Rausgehen. Doch das Mädchen bleibt zu Hause und scheint sonst Sorgen zu haben. Sie singt nur von der Welt da draußen.(Genauer!)


Der Erzähler beobachtet das Ganze und (Implizites lyrisches Ich als Beobachter, erkennbar besonders in V. 11!) erzählt in der ersten Strophe von dem Mädchen und vom Anbruch des Morgens. Das Mädchen ist noch jung, ja geradezu unschuldig, da sie sich nich ihre Augen, sodern ihre Äuglein klar wäscht (z. 4). Die langen Haare (z.3) suggerieren Schönheit. Hier sind außerdem die Begriffe Mädchen, für Schöncheit und Jugend, Fenster für den Blick und die Sehnsucht auf dei weite Welt und Morgen, an dem die Natur erwacht, klassiche Motive der Romatik. (Erläutern, begründen!)


In der zweiten Strophe wird es dann so richtig romantisch. Vöglein singen (z. 5). Der Sonnenschein spielt. (Was eine Personifikation ist.) (Keine Klammern!) "Draußen überm schönen Garten" in Zeile 7 zeigt, dass es der Blick aus dem Fenster des Mädchens ist. (Funktion?) Die "Wolken, [die] weit hinaus "flirgen, wollen das Mädchen und den Leser herausziehen. Raus aus der sießigen Stube. Sehnsucht nach der Natur ist hier nicht nur die Devise, sonder auch, mal wieder, ein Motiv aus der Romatik.


In der dritten Strophe befinden wie uns wieder beim Mädchen. Sie dehnt sich, versucht die Steifheit aus ihren Gliedern zu bannen (z. 9), doch sie ist gar nicht schläfrig. Es ist etwas auf ihrer Seele, das sie träge macht. Denn sie ist, "ach" (z. 11) so voller Sorgen. Sorgen die, die Natur nicht kennt. So sitzt sie also in ihrer Stube und flicht ihr Haar (Natur macht das nicht). Sie singt dabei. (Wahrscheinlich Klagelieder, in denen sich sich womöglich über ihr bürgerliches Leben beschwert. Oder sie singe Lieder von fernen Ländern, nach denen sie sich sehnt. Oder alles beide.) (Text genauer lesesn!) [Anmerkung d. Autors: Ach, da ist je ein Doppelpunkt!] (Nicht so flapsig!)


Die Vierte Strophe ist ihr Lied. (siehe Doppelpinkt in Zeile12) Sie singt davon, dass sie rausgezogen wird. Ihr Geliebter ("muntre Lieb" z. 14) ist irgendwo draußen und lockt sie. (z. 15) Er ist, im Gegensatz zu ihr, eins mit der Natur. (Geht es um einen Geliebten oder um die personifizeirte Liebe allgemein?) Sie vergleicht ihn sogar mit einem Vogel, der, ganz Romantik typisch, hell und rein ist. Sie sehnt sich also nach dem Sonnenschein (siehe Romantik) (z. 15) und beklagt iht spießiges Stubenhockerdasein, das ihr von der Gesellsschft wohl oktruiert wird. Eine Dame soll sich schließlich nicht schmutzig machen und immer gepflegte Haare haben. (Macht sie sich nicht gerene schön?)Das "Ach" verstärkt hier ihr Klagen. (Sehnsucht und Liebe!)


Den motivischen Aufbau kann man in zwei Ebenen unterteilen. (Treffender!) Einmal wchselt, genau wie die Kadenzen jede Zeile, die Szenerie mit jeder Strophe. In der ersten und dritten Strophe zeigt der Erzähler das Zimmer des Mädchens. Es ist vieles künstlich. Es gibt Fenster, es gibt Kämme und es gibt Sorgen. In den anderen beiden Strophen (Noch treffender!) geht es um die wilde, reine, romantische Natur und um das Streben nach Freiheit. (Vom Innenraum über den Garten (kultivierte Natur) in die Weite des Himmels!) Die Wolken (Natur) fliegen dort weit hinaus (Streben) (z. 9). "Wolken" und "weit" bilden hier einen verstärkende, und vor allem die beiden Begriffe verknüpfende Alliteration. Die vierte Strophe dreht sich auch um das romantische Verständnis der Natur, (Zu allgemein!) gewährt aber auch Einblick in die Seele des Mädchens.


Die andere Unterteilung ist die in die ersten und letzten beiden Strophen. Die ersten beiden schildern den Morgen des Mädchens, als noch alles in Ordnung is, und die schöne Natur draußen, Die letzten beiden stzten sich mit dem Drang das Mädchens und ihren Sorgen auseinander.


Alles in allem ein klasse Gedicht, das den Geist der Romantik gut wiedrgibt. Im Aufbau Volkslied. In der Wortebene: "Vöglein", "Äuglein". In den Motiven: "Wolken flogen weit hinaus". etc. (Stil!) Hoffen wir also, dass das Mädchen es einmal schafft ihrem Gefängnis auszubrechen und wir eine Fortsetzung bekommen. Dann aber mit dem auch so romantischen, Wandermotiv.




Dimitri, Schreiben Sie weniger flapsig und achten Sie mehr auf Sprachliche Korrektheit! Verwenden Sie keine Klammern, formulieren sie immer vollständige Sätze! Vermeinden Sie Floskeln wie "also" und Weiderholungen in der Wortwahl! Der gedenkliche Aufbau des Aufsatzes sollte geschickter (ich glaube es heisst geschickter) sein! In Gleiderungspunkt 3 Paraphrasieren sie teilweise den Inhalt! Halten Die sich in Zukunft besser an die im Unterricht besprochene Struktur eine Textanalyse! Bei allen Schwächen haben Sie durchaus wichtige Merkmale des Gedichts erkannt und dargestellt, allerdings nicht immer in der gewünschten Ausführlichkeit bzw. Genauigkeit.. Deshalb insgesamt noch eine befriedigende Leistung.


mfg



Dima


Samstag, Mai 19, 2007

The End

Hallo, lieber Leser! Die Serie zur Freiheit und Determination ist zu Ende. Traurig aber wahr. Mir persönlich hat es sehr viel Spaß gemacht diesen kleinen Aufsatz zu schreiben. Auch war es auch in der Hinsicht sehr lohnend, dass ich am Ende einiges mehr an Erkenntnis hatte, als vorher. Insofern war es auch eine gute Entscheidung das Episodenformat zu wählen, so dass ich Zeit hatte zum überlegen. Alles in allem, werde ich auch in Zukunft versuchen solche Serien zu verfassen. Vielleicht auch mal weniger tief schürfend, das kommt aber darauf an was mich bewegt. Den vollständigen Text gitbts hier als PDF.

Das Bild da oben, habe ich übrigens während der Deutschschulaufgabe geschossen. Tja, Pech nur dass das Handy nicht auf "lautlos" war... Ich glaube ich habe mich noch nie so sehr vor einem Verschlusston erschrocken. Der Lehrer sahs zum Glück gelassen. Das Bild ist nun für all die, die mich in der letzten Zeit gefragt haben, was ich ich da, zum Teufel, fotografiert habe. Aber ich finde das ist ein schönes Bild. Es hat sich also gelohnt! ;)


mfg


Dima


Freitag, Mai 18, 2007

Freiheit und Determination - Teil 3

Fortsetzung von Teil 1 und Teil 2.


(...)Letztendlich ist also doch, auch beim Menschen, alles Ursache und Wirkung.


Die Freiheit der Zukunft


Wie wäre es doch so schön (zumindest müsste man sich dann nicht mehr den Kopf zerbrechen) hier aufzuhören und sagen zu können: Seit dem Urknall und bis jetzt ist alles wie berechnet verlaufen, und wird auch in dem einzig möglichem Ende enden und der Mensch macht da mir seinem, ach so freien Willen keine Ausnahme. Du, lieber Leser, ahnst es vielleicht schon: Es gibt ein Problem. Theorien, wie die obige, versucht man nicht zu beweisen, sondern man versucht sie zu widerlegen und wenn alle andern widerlegt sind, dann ist sie bewiesen. Fangen wir also an.


Stell dir mal ein Gerät vor, das alle Naturgesetze kennt. ALLE! Außerdem kennt es den Standort und die Geschwindigkeit sämtlicher Materie, aller anderen Formen von Energie und sonst überhaupt ALLEM! Wenn diese Maschine nun all das kennt, dann müsste sie den Fortgang der Welt bis in alle Ewigkeit berechnen können. Wenn wir im Physikunterricht nun wissen wie hoch die Fallhöhe eines Gegenstandes ist, und denn Ortsfaktor kennen, dann können wir auch sagen wie lange dieser Gegenstand sich in der Luft befinden wird. Keine Zufälle. Wenn soweit alles stimmt, was würde dann passieren, wenn sich ein Mensch auf diese Weise die Zukunft lesen liesse? Das Paradoxe an der ganzen Sache kennen wir wohl alle aus der Sience-Fiction. In dem Augenblick in dem man die Zukunft erfährt, ändert sie sie auch, aber damit müsste sich ja auch in der Vergangenheit das geändert haben was man gesehen hat... komische Sache jedenfalls. Eine mögliche Lösung dieses Problems wurde ender der 30er gefunden:


1927 wurde von Werner Heisenberg die sog. Unschärferelation formuliert. Zusammenfassend besagt sie, dass die genaue Position eines Teilchens nicht gleichzeitig mit den Zeitpunkt, in dem sich das Teilchen an dieser Position befindet, bestimmt werden kann. Anfangs wurde das als ein Messungsproblem betrachtet, da man ja mit der Messung auf das Teilchen einwirkt. Mittlerweile weiss man aber, dass es sich um eine Grundeigenschaft der Natur handelt. Es ist also ALLES (in der Gegenwart) nie zu 100% IRGENDWIE sondern, sondern eben nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit. In der Gegenwart ist also alles eine Summe von Wahrscheinlichkeiten. Wer im Matheunterricht aufgepasst hat, weiss dass die Summe von allen Einzelwahrscheinlichkeiten 100% ergibt.


Daraus kann man folgern, dass zumindest die Vergangenheit eindeutig ist. Zumindest nach dem aktuellen Stand der Dinge... Was bedeutet dieser Zufallsfaktor nun aber für den Menschen? Na wohl mindestens das, dass es schon mal kein Schicksal gibt! Man kann in einem beliebigen Augenblick nie sagen wie der nächste sein wird. Das ist meiner Meinung nach der kleine Spielraum für die Willensfreiheit. Ich weiss zwar noch nicht wie das funktionieren soll, aber es bleibt die Möglichkeit, dass ein Geist tatsächlich in der Lage ist, den weiteren Fortgang nach seinem innersten Willen zu formen. Eine Instanz die es hier auf diesem Planeten geschafft hat die Normalverteilung auf eine so, wörtlich, unwahrscheinliche Art zu formen.


Ein Hinweis darauf, dass der Geist über diesem Verhältnis von Kausalität und Zufall steht, ist die folgende Überlegung: Bei einem physikalischen, geistlosen Vorgang, wird der Ausgang von den Vorbedingungen mit einem Schuss Zufallsentscheidung bestimmt. Das haben wir ja schon zu genüge behandelt. Bei einem kritischen Geist, der über seine Umwelt reflektiert, der Voraussagen trifft, hängt jede Entscheidung vom Ausgang des "Experimentes", ab. Und das ist ein ganz schöner Hammer. Für die Vorbedingungen in dem Moment der Entscheidung können wir nichts. Auch unsere Reflexion wird maßgeblich von unseren Erfahrungen bestimmt, doch an dieser Stelle haben wir eine Variable, die in die Zukunft gerichtet ist und nicht vollständig mit Erfahrungen gedeckt werden kann. Das ist der Punkt, den wir in der Hand haben. Egal in welcher Lebenslage wir sind, und wie es um unsere "Handlungsfreiheit" bestellt ist. Das kann uns keiner nehmen. Hier liegt die Freiheit.


Hier endet vorerst meine Weisheit, aber ich finde, dass das ein versöhnliches Ende ist. Als Schlusswort möchte ich auch nochmal festhalten zu welchen Schlüssen wir gekommen sind.


Der Mensch wird auf jeden Fall, durch seine ihm angeborenen und durch die Gesellschaft auerlegten, Gegebenheiten bestimmt. Diese hätten nicht so verlaufen müssen, sind sie aber und in der Gegenwart besteht kein Einfluss darauf. Durch die Fähigkeit des Menschen Voraussagen treffen zu können, bleibt aber jedem die Freiheit der Zukunft. Sie hat nämlich noch die unendliche Möglichkeit von jedem Augenblick, und steht noch NICHT fest! Diese Möglichkeit der Vision, vermag ein Menschenherz auszufüllen.*


mfg


Dima


* vgl. Albert Camus, "Der Mythos von Sisyphos" sowie hier.


Donnerstag, Mai 17, 2007

Freiheit und Determination - Teil 2

Fortsetzung von Teil 1.


Teil 2:


Die Gedanken sind Frei?


"Die Gedanken sind frei", heisst es in einem Volkslied. Das werden wohl auch die meisten von sich behaupten, doch wollen wir das doch näher untersuchen. Warum entscheidet sich der Mensch in einer bestimmten Situation so wie er sich entscheidet? Und hätte er sich auch anders entscheiden können? Auch wenn alles gleich wäre? Zur Beantwortung dieser Fragen hat uns Sigmund Freud ein nützliche Werkzeug hinterlassen. Ich denke, selbst wenn man von Freuds Triebtheorie etwas befremdet ist, so kann man seinem Instanzen-Modell, nur schwer widersprechen. Details, siehe Bild oben, ich werde es aber auf das nötigste reduzieren. Wir befinden uns also in einer Situation, in der unser kritischer Geist (das Ich) eine Entscheidung fällen muss. Der Sachverhalt ist klar und unser Gehirn muss nach bestimmten Maßstäben abwägen. Diese Maßstäbe kommen aus zweierlei Richtungen.


1. Triebe und das allzu menschliche. Nach Freud: Das unbewusste, oder das ES. Es (ES) ist uns angeboren, es ist in unseren Genen, es ist das Tier, das sich immer noch nicht damit abgefunden hat von den Bäumen geklettert zu sein. Es ist in uns allen drin und bestimmt uns alle. Es ist schon mal das Mindestmaß an Determination, und das was auch z.B. die Tiere vollkommen "bestimmt".


2. Sozialisation, das vom Menschen Geschaffene. Nach Freud sitzt dieses im Über-Ich. All das, was durch Erziehung und Gesellschaft ins uns geprägt wurde. Moral, Normen, etc. Das Ich steht also da und wägt ab. Wenn Triebe und Normen übereinstimmen, dann ist die Sache klar. Wenn sie im Gegensatz stehen, dann muss es (also Ich) entscheiden was gerade überwiegt, und anhand dessen seine Entscheidung fällen.


So viel zu Freud. Zusammenfassend sind Triebe und Sozialisation die einzige Grundlage auf der Entscheidungen entstehen. Aber inwiefern bestimmt der Mensch die ganze Sache, und kann er irgendwie dem Ursache und Wirkung - Prinzip entfliehen? Für Triebe können wir nichts. Punkt. Sie werden als animalisch und unterdrückungswert betrachtet. Man versucht durch Normen, Moral und Gesetzte diese Willkür zu beherrschen. Das gelingt oft auch, doch bedeutet das gleichzeitig mehr Freiheit für den einzelnen? Die Sozialisation scheint durch den menschlichen Willen gesteuert. Rein objektiv betrachtet, ist sie für den einzelnen, doch auch nur rein willkürlich. Er hat keinerlei Einfluss darauf. Wer kann etwas für die Zeit, oder die Familie in die er rein geboren wurde? Und wenn er doch meint einen Einfluss zu haben, dann ist das doch nur eine Illusion. Alles was er macht und alles wofür er sich entscheidet geschieht nur deswegen, weil die Bedingungen so waren. Diese sind aber schon vorher eingetreten, so dass in diesem Augenblick der Entscheidung dem Menschen keine Wahl bleibt. Alles was er tun kann, ist die logische, und einzig mögliche (!), Konsequenz aus den Rahmenbedingungen zu ziehen. Letztendlich ist also doch, auch beim Menschen, alles Ursache und Wirkung.


Aber keine Angst. Für die Vertreter des freien Willens ist noch nicht alles verloren. Noch gibt es Hoffnung.


Was mit dieser Hoffnung gemeint ist und was das ganze mit der Heisenbergschen Unschärferelation zu tun hat, erfährt man morgen an der selben Stelle.


mfg


Dima


Mittwoch, Mai 16, 2007

Freiheit und Determination - Teil 1

Hallo, lieber Leser! Diesen Dinstag habe ich in der Schule eine Ethik Klausur geschrieben. Das Thema war Freiheit und Determination. Es war wirklich einer der seltenen Fälle, in denen mir die Klausur Freude bereitet hat, da mir das Thema persönlich sehr zu Herzen geht. Ja es geht soweit, dass als ich sogar bereits fertig war, ich noch einen persönlichen Nachtrag verfasst habe, der ohne Wertung bleiben wird. Zumindest hoffe ich, dass es mir nicht als Themaverfehlung ausgelegt wird. Aber dafür ist der Lehrer zu gechilled.
Ferner möchte ich eine Serie zu dem Thema "Freiheit und Determination" ankündigen. Ein Essay meinerseits, den ich in den folgenden Tagen nach und nach veröffentlichen werde. Der Text ist zwar schon fast fertig, würde die meisten aber sicherlich durch seine Länge abschrecken. In Häppchen lässt es sich leichter verdauen.

Teil 1

Was ist Freiheit? Was ist Determination?

Grundsätzlich ist Freiheit das Gegenteil von Determination. Bestimmtheit auf Deutsch. Die grundsätzliche Frage lautet in diesem Zusammenhang also: Wie frei ist der Mensch, oder wie determiniert ist der Mensch?
Zur systematischen Erforschung dieser Fragestellung, muss man sich erstmal klar machen, was Freiheit in diesem Kontext bedeutet. Es ist nämlich nicht, wie man vielleicht vermuten würde, die Freiheit das tun zu können was man will. Es ist die Freiheit darüber zu entscheiden was und ob man will. Das ist der Unterschied zwischen der "Handlungsfreiheit" und der " Willensfreiheit".
Unsere Handlungsfreiheit ist recht einfach zu untersuchen. Da sind in unserer Gesellschaft solche Faktoren wie Geld, Macht und Physis am Werk. Warum jemand viel Geld, Macht oder eine gute Physis hat, kann man relativ gut nachvollziehen. Bis zu einem bestimmten Punkt. In Puncto Geld und Macht, und sonstigen gesellschaftlichen Erscheinungen, gründet doch alles auf einer Summe von Entscheidungen, die von einzelnen Individuen getroffen wurden. Wenn man diese Entscheidungen, nun bei seinen Betrachtungen als a priori gegeben betrachtet, dann ist alles Ursache und Wirkung.
Das ist aber bei Tieren und Steinen genauso. Bei diesen können wir aber auch mit Sicherheit annehmen, dass auch bei der Entscheidungsfindung alles nur Ursache und Wirkung ist. Also die vollständige Determination. Wie ist es nun aber beim Menschen? Kann er mit seinem "Geist" dieser Tatsache ausbrechen?

Morgen betrachten wir dann diese letzte Frage.

mfg

Dima

Bild-Quelle

Dienstag, Mai 15, 2007

15 coole Firefox Tricks


Hallo, lieber Leser! Seit ich vor kurzem angefangen habe ein Analyse Programm für meinen Blog zu verwenden, weiss ich dass die meisten meiner Besucher "Mozilla Firefox" als Browser verwenden (88,33%). Da kann ich nur beipflichten, denn es ist wirklich der mit Abstand beste Browser. Doch Wissen alle auch wie man Firefox am effektivsten nutzt? Es gibt nämlich nen Haufen recht unbekannte Tricks die einem das Leben ungemein erleichtern können.

15 von den wichtigsten kann man hier finden. Viel Spaß beim lesen!

mfg

Dima


quelle: korsti


Sonntag, Mai 13, 2007

Prüfung bestanden


Hallo, lieber Leser! Ich habe meine Krav Maga Prüfung bestanden. Juhu! Jetzt bin ich P2, das ist der zweite Level. Ich mache Krav Maga seit noch nicht mal nem Jahr, und das war auch erst die zweite Möglichkeit im Level aufzusteigen. Abgenommen wurde die Prüfung von dem ober Typen vor dem Herrn. Der Leitet den ganzen Weltverband und hat auch als einziger das aller höchste Level. Master 3. Mit dem sollte man sich nicht anlegen.

Meine Urkunde gibts auf dem Bild.

mfg

Dima


Donnerstag, Mai 10, 2007

Offline - UPDATE

Hallo, lieber Leser! Heute melde ich mich von einer Außenstelle. Mein Internet geht nicht ich musste auf ein Internetcafé ausweichen. Denk jetzt nicht, dass ich einer von diesen Junkies bin, die ohne Internet keine Minute überleben können. Diesmal habe ich sogar einen triftige Ausrede: Ich musste dringend eine Mail schreiben. Das muss ich sonst nie. Zumindest nicht so dringend, aber heute sind es besondere Umstände.

Ich habe heute in der Schule von einer Lehrerin den Vorschlag bekommen mich um ein Stipendium zu bewerben. Für diese Bewerbung Brauche meine letzten drei Zeugnisse. Kein Problem in der Regel, denn solche wichtigen Sachen ordne ich schön akkurat ein. Ich nehm also den entsprechenden Ordner, schlag ihn auf und was muss ich feststellen? Alle Zeugnisse Seit der Grundschule sind da. Bis auf die letzten drei... AAAAAAR!!!
Ich konnte sie unmöglich weggeschmissen haben, aber man muss erstmal wissen wie ich mit den Sachen umgehe die ich nicht für außerordentlich wichtig befinde:
Ich nenne es das "Stapel-System", besser das "Ein-Stapel-System". Das Älteste ganz unten das neuste ganz oben. Wenn der stapel nicht mehr zwischen Boden und Decke passt kommt er ins archiv. (Plastiktüte auf dem Dachboden) Die letzten drei zeugnisse sind wohl durch einen Fehler im System (menschliches Versagen schliesse ich aus), durch die Wichtigkeitsprüfung gerutscht.
Das letzte Zeugnis konnte ich also in dem aktuellen Stapel finden. Nach einer Stunde suchen in etwa. Die andern beiden warn im "Archiv". Oh Gott! Das war ein Stress....
Aber jetzt habe ich die Noten abgetippt und per Mail an die besagte Lehrerin geschickt. Puh. Aber wenn DIE Noten reichen... na ich weiss nicht.

So, jetzt muss ich aber auch los, denn das kann hier teuer werden. Es wird ja nach Zeit abgerechnet. Sobald ich zu hause Internet habe, füge ich dem Artikel noch ein Bild und eine Überschrift (der Editor hier im Browser hat nen Bug, so dass ich es hier nicht machen kann) hinzu.

mfg

Dima


Update: So, Internet geht wieder. Titel ist auch da, aber mir fällt kein Bild zum Thema ein. Heute eben ohne Bild. :)


Mittwoch, Mai 09, 2007

Von Lyrik, Rock und Grundeinkommen


Hallo, lieber Leser! Da bin ich wieder. Die Klausur ist nun endlich um und ich kann in Ruhe gesund werden. Mal sehn ob ich morgen überhaupt in die Schule gehe. Morgen ist der Kurs in "Politik und Zeitgeschichte", zu dem ich sehr gern gehe und ansonsten würde ich auch viel verpassen in Mathe, Physik und Bio...

Zum Grundeinkommen gibts heute auch was. Ich habe auf Abgeordnetenwatch.de nämlich eine Antwort von Günter Gloser (Abgeordneter für Nürnberg-Nord) bekommen. Ich habe ihn vor knapp einer Woche gefragt, was er von dem bedingunslosen Grundeinkommen hält. Nun, der findet das also nicht so toll. Man weiss echt nicht wen man wählen soll, denn die Frage um das bGe scheint absolut persönlich zu sein, so dass sich in jeder Partei Gegner und Befürworter finden. Frage und Antwort finden sich hier.

Ferner freue ich mich über meine frisch gekaufte "Rock im Park" - Karte! Ätsch! Ich kanns kaum erwarten "The White Stripes" auf der Bühne zu sehen. :)

Zum Abschluss noch das Gedicht, das ich heute in der Schulaufgabe interpretiert habe. Sobald wir sie zurückbekommen, gedenke ich meine Interpretation abzutippen und hier zu posten. Hier das Gedicht:




Joseph von Eichendorff (1788 - 1857)

Das Mädchen

Stand ein Mädchen an dem Fenster,
Da es draußen Morgen war,
Kämmte sich die langen Haare,
Wusch sich ihre Äuglein klar.

Sangen Vöglein aller Arten,
Sonnenschein spielt' vor dem Haus,
Draußen überm schönen Garten
Flogen Wolken weit hinaus.

Und sie dehnt' sich in den Morgen,
Als ob sie noch schläfrig sei,
Ach, sie war so voller Sorgen,
Flocht ihr Haar und sang dabei:

Wie ein Vöglein hell und reine,
Ziehet draußen muntre Lieb,
Lockt hinaus zum Sonnenscheine,
Ach, wer da zu Hause blieb'!



Der Autor ist oben auf dem Bild zu sehen.

mfg

Dima

I'm ill

Hallo, lieber Leser! Ich bin krank. Ich will nicht zur Schule. Ich KANN nicht zur Schule. Aber ich muss, denn heute steht eine Deutschklausur an. Son Mist. Ich geh nur für die Klausur in die Schule. 3. und 4. Stunde also, und zum Glück ist es heute "nur" Deutsch, Mathe oder Physik hätte ich in diesem Zustand sausen lassen müssen. Um dort aber einigermaßen fit zu sein, habe ich mir bereits ne Brausetablette Vitamin C reingepfiffen, dann kommt noch NAC 600 dazu und bevor ich dann rausgehe schmeisse ich mir noch ein Aspirin rein. Ja, ja! Aber sonst Gesund...

Dann habe ich noch am Samstag Krav Maga Prüfung und eine Erkältung macht es nicht gerade leichter. Man ist mir schlecht. -.- Naja, was solls, wird schon irgendwie gehen.

Wer jetzt allzu sehr unglücklich ist, weil er mich so stark bemitleidet, dem kann ich an dieser Stelle ein Buch ans Herz legen, dass ich neuerdings verschlungen habe. Es handelt sich um "Hectors Reise. oder die Suche nach dem Glück". Hinten auf dem Umschlag steht:

"Es war einmal ein ziemlich guter Psychiater, sein Name war Hector, und er verstand es, den Menschen nachdenklich und mit echtem Interesse zuzuhören. Trotzdem war er mit sich nicht zufrieden, weil es ihm nicht gelang, die Leute glücklich zu machen. Also begibt sich Hector auf eine Reise durch die Welt, um dem Geheimnis des Glücks auf die Spur zu kommen."

Ferner ist dort ein Zitat von einer Elke Heidenreich, wer das auch immer ist, dass "wenn man dieses Buch gelesen hat - das schwört [sie] - ist man glücklich". Das kann ich bestätigen. Wenn man vorher schon glücklich war, so wird man noch glücklicher und gewappnet gegen jegliche Form von Unglück. Link zu Amazon

Oki doki, ich mache hier mal weiter mit dem krank (aber glücklich) sein weiter. Wir sehen uns. Online. Immer.

mfg

Dima


Samstag, Mai 05, 2007

Rede zum Grundeinkommen

Hallo, lieber Leser! Nach der aus meiner Sicht enttäuschenden ZDF Sendung am Donnerstag, will ich jetzt zu dieser späten Stunde noch ein Video zum Grundeinkommen posten. Es wird dort zwar nicht auf das Hängematten- oder WerMachtDannDieDrecksjobsArgument eingegangen (das geschieht in anderen Videos die ich bei Gelegenheit reinstellen werde), aber es belichtet sehr gut den freiheitlichen Aspekt des Grundeinkommens. Es ist ein Beitrag zum mitfühlen.... ansonsten Möchte ich hier auf einen Kommentar zu der Sendung am Donnerstag hinweisen. Zufälligerweise von dem aus dem Video. Meldung vom 4.Mai: hier


mfg


Dima







Freitag, Mai 04, 2007

Demokratie im Web 2.0

Hallo, liebe Majestät! Nicht wundern, denn hier hast du das sagen! Hier ist das Web 2.0. Die Macht- verhältnisse haben sich seit den Anfängen des Internets verschoben. In deine Richtung. Und in meine. In unsere. In Richtung derer, die das Internet in seinen "social networks" bevölkern und mit Inhalt, mit "content" füllen. Es sind nicht mehr die Anbieter von Plattformen die, stets um political corectness bemüht, die Themen bestimmen. Und wehe sie versuchen es. Was dann passiert haben die Nutzer der Seite Digg.com eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Das Protokoll: Ein Hacker entschlüsselt den 32-stelligen hexadezimal Code des Kopierschutzes von HD-DVDs. Dieser Code wird benötigt um kopiegeschützte HD-DVDs zu kopieren, aber auch um überhaupt irgendwelche unter Linux abzuspielen.Um sein Wissen der Welt mitzuteilen, stellt er diesen Code in seinen Blog. Kurze Zeit späterverlinkt ein User von Digg diesen Blog. (Das Prinzip von Digg ist es, dass Nutzer lesenswerte Seiten markieren. Eine Seite die besonders viele Bewertungen erhält und es gar in die Top 10 des Tages schafft, bricht nicht selten unter dem unerwarteten Ansturm zusammen.) Diese Meldung hat sich alsorasant in der Rangliste hochgehangelt und ZACK war sie weg. Was war los? User die schon böses ahnten haben sich bemüht diese Meldung zu erneuern, doch auch diese verschwanden nach kurzer Zeit. Hintergrund: Digg versucht mit allen Mitteln diese Meldung zu unterdrücken. Man wollte einen Rechtsstreit mit der Filmindustrie vermeiden, der Diggs Ende bedeuten könnte. In den folgenden Stunden entbrannte ein Kampf zwischen den Nutzern und den Moderatoren von Digg, die verzweifelt versucht haben so schnell wie möglich Meldungen zu diesem Code zu löschen. Das ging soweit, dass die User dazu übergegangen sind die Titel so zu verschlüsseln, dass für einen Moderator nicht sofort zu erkennen war ob es sich um das gefährliche Gut handelt. Nach ein paar Stunden meldete sichDigg zu Wort: Man versuche illegale Inhalte zu vermeiden, da dass den Fortbestand der Plattform gefährdet. Man danke für das Verständnis. Von Verständnis war aber keine Spur. Der Kampf ging genauso erbittert weiter. Dann, acht Stunden nachdem die erste Nachricht über den Code aufgetaucht ist, meldet sichDigg zum zweiten und zum letzten mal zu Wort: „Ihr wollt Digg lieber kämpfend untergehen sehen, als dass ihr euch einem Großunternehmen beugt.“ So hat das "Volk" in der, wirklich absoluten, Demokratie gewonnen. *tränenderrührungwegwisch*

mfg

Dima

Mittwoch, Mai 02, 2007

TV Tipps und der Krampf eines Bloggers

Hallo lieber Leser! Bitte nicht wundern warum am selben Tag und auch noch so Zeitnah ein zweiter Eintrag erscheint. Das liegt daran, dass ich mir jetzt einen externen Blogeditor habe und den unbedingt gleich ausprobieren will. Der Vorteil ist zumindest der, dass ich jetzt auch Titel für meine Einträge angeben kann, was ich im Browser merkwürdigerweise nicht konnte. Das kann ich jetzt, muss aber noch viel wegen des Layouts justieren, kann also sein dass hier oder das eine oder andere Detail erstmal bissl anders ausschaut.
Oh Gott! Ich merk grad, dass es hier keine deutsche Rechtschreibprüfung gibt!!!!!!!!!!!!!!!!!
Was mach ich nur... Naja, ich werde dann mal alleine weiterkämpfen, denn was die formatierung angeht, macht der grad auch was er will.





Etwas inhaltlich sinnvolles gibt es trotzdem, nämlich TV Tipps:
Heute um 21.00 kann man im LIVE-Stream auf ARTE das TV-Duell zwischen den beiden PräsidentschaftsawärterInnen anschaun. (Ihr glaubt doch nicht ernsthaft ich wüsste wie man die beiden schreibt?) Mit deutscher Synchronübersetzung!





Am Donnerstag gibt es dann im ZDF um 22:15 eine Sendung zum bedingungslosen Grundeinkommen. Siehe hier.




Der Tag der Arbeit


Hallo, lieber Leser! Der Tag der Arbeit und Krawalle ist vorbei und das Leben geht weiter, doch auch ich habe mir gestern den ganzen Trubel in der Nürnberger Innenstadt angeschaut.

Ein Volksfest, sag ich euch. Überall bunt geschminkte Menschen, hier und da klingt aus dem Megaphon Musik, oder die Stimme eines Schaustellers. Wunderbar! Doch halt! Ist der 1. Mai nicht in erster Linie der Tag der Arbeit!? Von Arbeit habe ICH da nicht allzuviel mitbekommen. Ein paar Gewerkschafter hier und da, aber sonst... Was eindeutig die Szenerie dominiert hat waren schwarz gekleidete Menschen mit vornehmlich pinken Haaren, die abwechselnd "Nazis raus!" und "Beckstein raus!" geschrien haben. Letzterer hat für ein paar Minuten versucht etwas von einer Bühne zu verkünden, was aber aufgrund der schwarzgekleideten Menschen mit vornehmlich pinken Haaren nicht so ganz gelingen wollte. Ich kann nur sagen, dass der ein ziemlich saures Gesicht gemacht hat.

Dann hat noch der Dr. Maly, unser Bürgermeister, etwas gesagt und nach 5 Minuten war die ganze Geschichte auch schon vorbei. Aber man ist ja nicht nur deswegen gekommen und hat auf den eigentlichen Höhepunkt des Tages gewartet: ein kleiner Trupp von sog. Nazis die mit ihrer geschichtlichen Bildung 70 Jahre und mit ihrer evolutionstechnischen Entwicklung 70 Millionen Jahre zurückliegen. Zumindes was den Phänotyp "Intelligenz" angeht. Da waren sie also und wurden von der Menge auf eine sehr freundliche Art und Weise mit einem akapella Pfeifkonzert empfangen. Zu dem Zeitpunkt konnte ich leider noch keinen Blick von dennen erhaschen, war ich doch nicht der einzige, der zum "Nazi-gucken" gekommen war. Nachdem die Damen und Herren also angekommen waren, sind sie auch schon un die Ecke verschwunden. Der allgemeine Pöbel durfte da nicht mit. Ich glaube die habe irgendein Ritual dort abgehalten. Beschneidung denk ich... Da müssen sie natürlich ungestört bleiben! Jedenfalls haben sie sich, soweit ich das einschätzen kann, nach einer halben Stunde wieder auf den Heimweg gemacht. Der Abschied war genauso herzlich, doch diesmal hatte ich mehr Glück, und konnte einen Blick auf diese Objekte der Begierde werfen, wurde aber doch schon ein bisschen enttäuscht. Ich hatte sie mir ganz anders vorgestellt... Schleimiger eben... Doch die können sich anscheinend verdammt gut tarnen. Ganz schön clever! Lange hat diese Action aber auch nicht gedauert, ein schöner Feiretag wars trotzdem.

Es lebe die Arbeit!




mfg

Dima