Sonntag, April 29, 2007


AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAR! Hallo, lieber Leser! Ich werd bekloppt! Jetzt habe ich einen irre langen Eintrag verfasst und Zack stürzt mein Browser ab! Alles weg! Ich könnt den Rechner aus dem Fenster werfen. Son Mist.

Hie die Zusammenfassung:

In der Türkei bannt sich ein Putsch durch das Militär an, dass die säkulare Gesellschaft gegen einen Wahlsieg der islamistischen AKP bei der Präsidentschaftswahl verteidigen will. Find ich gut.

Im Iran geht die Polizei neuerdings gegen "unsittlich" gekleidete Menschen vor. Find ich einerseits schlecht, aber andererseits erhöht es erheblich die Chance für dei Opposition bei den nächsten Wahlen, die meiner Rechnung nach 2009 sind. Das find ich gut. Gegendarstellung gibt es hier.

Der Kalte Krieg bricht wieder aus. Find ich schlecht.

So, das war der heutige Eintrag im Schnelldurchlauf.

mfg

Dima

Freitag, April 27, 2007

Hallo, lieber Leser! Mangels Themen gibt es heute (nur) ein lustiges Video. Schon bald gibt es aber wieder was gescheites. Versprochen!

mfg

Dima

Mittwoch, April 25, 2007


Hallo, lieber Leser! Auch wenn ich jetzt grad bissl aufgewühlt bin, will ich meiner Pflicht nachgehen und einen Eintrag verfassen. Eigentlich einen Nachtrag oder eine Ergänzung zum gestrigen Tag. Heute ist zum Glück nicht all zu viel passiert. Da würde ich ja gar nicht mehr mit dem schreiben nachkommen. Ich fange am besten gleich an.

Ich, der Fernsehstar!

Im Innenhof meiner Schule wird eine Mensa gebaut. Die Bauarbeiten kommen auch ganz gut voran. Wäre da doch bloß nicht diese Mittelalterliche Ruine, auf die unsere Schule seiner Zeit anscheinend gebaut wurde. Da kann man natürlich nicht einfach Beton reingießen, da muss man den Denkmalschutz anrufen. Hat man auch gemacht und während dessen munter - aber an der Ruine vorbei - weiter gebuddelt. So kam also nach und nach ein mittelalterlicher Keller ans Tageslicht. Tolle Geschichte! Und wer Braucht normalerweise Geschichten? Na das Fernsehen! Die waren auch ruck zuck da. Drei Typen vom "Bayrischen Fernsehen". Das sorgte unter den Schülern natürlich für entsprechende Begeisterung.

Für die Aufnahme ihres Beitrages waren die Jungs aber schlau genug das ganze am Nachmittag und während des Unterrichts abzuziehen. So gab es keine Probleme mit kreischenden "Unterstufis" und gab dem "Bayrischen Gymnasium" einen "adäquates" Aussehen. Weil eine Schule ohne Schüler aber langweilig ist, mussten ein paar Kurse aus unserer Schule als Statisten her halten.

Ruine hin oder her, die gesamte Sache als "Bühne" für einen Fernsehbeitrag zu erleben hat die Sache ungemein interessanter gemacht. Interessant wohl gemerkt, denn genervt haben die Typen, ganz besonders der Kameramann schon so ein bisschen. Immer auf der Suche nach dem Perfekten Bild...
Das artete soweit aus, dass ein ehemaliger Lehrer etwas drei mal vortragen musste um es fernsehetauglich einzufangen. Gebracht hat es trotzdem nichts.

Also standen wir da, am Rande einer Grube und lauschten der Archäologin, die einem Film mit Indiana Jones entstammt sein könnte (Archäologen-Hut inklusive), und lauschten jedesmal, bemüht interessiert zu schauen, wenn sie das gerade erzählte aus allen möglichen Perspektiven neu erzählte. Lang lebe das Fernsehen!

Über Bannanen und die Kunst!

Um mit der Vergangenheit noch komplett abzuschließen, will ich noch von dem Bananenphotoshootig erzählen. Für meinen Kunstunterricht, brauche ich nämlich drei schwarz-weiss Bilder, die in ihrer Folge auch nur im entferntesten Sinn eine Veränderung darstellen. Meine Idee: Eine Banane. Ganz, geschält und gegessen(Schale übrig). Da ich aber nicht über ausreichend gutes Photoequipment verfüge, habe ich meinen langjährigen Freund und Helfer, den Jascha, gebeten mir mit seiner Über spiegelreflex "ichhabdengrössten"Canon, zu helfen. Der Jascha war natürlich bereit mir zu helfen. Nein mehr als das! Er hat sich sogar sichtlich wie ein Schnitzel gefreut. Soweit ich das einschätzen kann, mag der Jascha seine Kamera sehr, doch bis jetzt hat er damit nur Photos gemacht. Klingt blöd? Kameras sind dazu da? Hat er da nicht auch nur Photos gemacht? Naja, hat er schon, doch er hat auch viel mehr gemacht! Bis jetzt kann man hier, ein paar wirklich tolle Bilder von ihm betrachten, doch all diese Bilder konnten sich bis jetzt als Kunst nur um der Kunst willens verwirklichen. Erst waren sie da, kunstvoll wie eh und jeh, doch der wahre "impact" auf die Gesellschaft, wonach sich jeder Künstler sehnt, findet erst statt wenn Menschen mit dem Kunstobjekt kommunizieren. Wenn mehr da ist als bloße Ästhetik, als bloße Romantik.
Klar hat der Jascha schon Anerkennung für seine Arbeit bekommen, doch Lob allein besteht nur aus Worten und ist dann auch nicht mehr als die Summe seiner Teile (der Worte). Man will doch was bewegen, und wenn ich jetzt eine Gute Note in Kunst bekomme, wenn ich mich dann in der Komposition der einzelnen Bilder dann weiter damit beschäftige, über sie nachdenke und im besonderen ein NUTZEN daraus entsteht - ob praktischer, wie hier, oder geistlicher Natur weil jemand dabei über etwas nachdenkt oder etwas fühlt -, dann ist das was der Künstler gemacht hat wahrlich mehr als die Summe der einzelnen Handgriffe, dann ist es Kunst.


mfg

Dima

Dienstag, April 24, 2007


Hallo, lieber Leser! Der heutige Eintrag macht mir ganz schön zu schaffen. Du musst wissen, dass das Grundproblem eines Bloggers der Themenmangel ist. Heute aber hat sich die Sache ins Gegenteil verkehrt und ich weiss gar nicht wie ich die Ereignisse dieses Tages hier in einer vernünftigen Eintragslänge unterbringen soll. Am besten ich unterteile die ganze Sache in jeweils unabhängige Geschichten.

Die Flamme des bedingungslosen Grundeinkommens

Der aufmerksame Leser meines Blogs wird wissen, dass für mich für heute ein Ethikreferat bedingungslosen Grundeinkommen anstand. Dabei ist vielleicht wichtig anzumerken, dass ein Referat im Ethikunterricht keines Wegs die Regel ist, sonder eigentlich die absolute Ausnahme. Angeboten habe ich meinen Vortrag auch nicht weil ich eine gute Note wollte, sondern, wie bereits in einem vorherigen Post gesagt, weil ich die "Flamme des BGE" in anderen entzünden wollte.
Ich habe mich auf das intensivste auf die Diskussion vorbereitet, denn genau das sollte sie werden: eine lebendige Diskussion! Vorbereitet heisst nicht, dass ich meinen Text auswendig gelernt habe, sondern, dass ich mich mental mit der Fragestellung und ihren Tücken befasst habe. Ich konnte kaum schlafen weil ich mir permanent Argumentationsstränge durch den Kopf gehen lassen hab. Das war schon zu einer Manie geworden. Naja, heute war jedenfalls der "show down". Da ich nichts aber auch absolut gar nichts dem Zufall überlassen wollte, habe ich auch entsprechende Vorkehrungen getroffen, um die Mitarbeit meiner Mitschüler zu sichern. Gegen die Müdigkeit gab es vor dem Unterricht "Energy Bonbons" die mehr Koffein und Glukose haben als eine Kaffee- und Zuckerrohplantage zusammen. Um diese Freigesetzten Energien dann noch auf das Gespräch zu bündeln, habe ich in weiser Voraussicht zwei Packungen Kekse gekauft. Wer etwas beiträgt, kriegt nen Keks.
Dann ging es also los, von Anfang an weil ich den Lehrer gebeten habe gleich anzufangen. Zum Glück. Die Ganze Sache hat schätzungsweise unglaubliche 75 Minuten gedauert. 75 Minuten die sich gelohnt haben. Es ist keiner in diesen 75 Minuten zu so einer Begeisterung zum BGE gekommen in der ich mich befinde. Es bei mir selbst Woche intensiver Recherche gedauert. Aber ich denke doch, dass zumindest alle die mir zugehört haben sich Gedanken gemacht haben und verstanden haben, dass das Ganze doch nicht so Utopisch ist. Alle Argumente gegen ein BGE die vorgebracht wurden, konnte in der Diskussion entkräftet werden. Das heisst nicht, wie gesagt, dass jeder sofort das BGE für DIE Lösung hält, aber jetzt zumindest keine Argumente dagegen hat und deswegen darüber NACHDNEKT und das ist das wichtigste.
Ja sogar der Jascha hat aber der Hälfte einen ziemlich verzweifelten Eindruck gemacht, habe ich ihn doch gebeten die Opposition einzunehmen wozu er freudig bereit (und überzeugt) war. Nach der Veranstaltung war er auch bereit sich mit dem Thema näher auseinander zu setzen und hält es jetzt nicht mehr für eine so schlechte Idee. Da Bringt aber ein Problem auf. Ich habe gestern diesen Diskussionsblog zum BGE gestartet. Da hat der Jascha auch gleich einen Flammenden Eintrag verfasst. Was aber nun wenn der Jascha auch noch vom BGE überzeugt wird? Wer soll dann die Gegenargumente liefern? Naja, ich lasse den Jascha paar Nächte drüber Schlafen. Wer sich den Blog anschaue will, der klickt hier.





Puh das war ein Brocken. Ich hoffe der grösste Teil. Mal sehn wie die anderen werden.

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Ne das wäre noch zwei mal so viel. Ich schreibe morgen darüber. Außerdem würde ich HEUTE nicht mehr damit fertig werden. Es ist auf meiner Uhr 23:43 und ich muss noch das Ding auf Rechtschreibfehler prüfen. Aber was ich heute noch loswerden will, ist dass jedermann morgen (24.04) um 18:30 das Bayrische Fernsehen einschaltet. Wenn man Glück hat sieht man vielleicht einen kleinen aber feinen "Beitrag" (<-Einführungszeichen) von mir. Es geht um eine Reportage darüber, dass bei den Bauarbeiten von unserer neuen Schulmensa da so ne Historische Ruine gefunden wurde. Details und lustiges von der Backstage gibts dann aber morgen!


mfg

Dima

Montag, April 23, 2007

Hallo, lieber Leser! Es ist also be- schlossen, mein zweiter Blog wird sich um das bedingungs- lose Grund- einkommen drehen. Es wird sich dabei um eine dialektische Diskussion handeln, bei der zunächst ich und mein Freund Jascha, aka keiner-da, das Für und Wider des BGE erörtern werden. Wenn sich noch jemand hier zu einer Diskussion berufen fühlt, der kann sich jederzeit bei mir melden. BGE-Gegner sind besonders gefragt! Wer gar nicht, oder nicht so recht weiß, was das bedingungslose Grundeinkommen ist, der sucht entweder einen älteren Beitrag darüber in diesem Blog, oder wartet die Diskussion ab.

Für die Blogdomain werden auch noch Vorschläge angenommen. Die Adresse setzt sich, wie auch bei diesem Blog, folgendermaßen zusammen:

FREIWÄHLBARERBLOGNAME.blogspot.com

Einsendeschluss ist, bis ich mich entschließe den Blog zu starten. Es kann die Adresse aber auch im nachhinein geändert werden.

Ich hoffe dabei auf ein lebhafte Konversation, und dass wir nicht zu schnell zu einem Konsens finden.


Ein weiterer Aspekt der ganzen Sache ist, dass auch die deutsche Blogosphäre dadurch vergrößert wird. Die ist nämlich ziemlich arm dran. Im internationalen Vergleich sind wir mit die Letzten. Weltweit sprechen ca. 142M Menschen Japanisch und bringen 31% aller Blogs auf die Waage. Deutsch sprechen 100M und wir können von Glück reden, dass wir nicht unter "Andere" in die Statistik eingehen. Mit 1%! Die "Anderen" haben 5%...
Also kommt Leute! Macht bei mir mit und startet am besten eure eigenen Blogs! Warum? Na weils Spass macht, weil man sich so einfach mitteilen, und kreativ werden kann. Außerdem trägt man damit zur Kultur und zum Gemeinwissen der Gesellschaft bei und hilft bei der Erschaffung eines noch Facettenreicheren informations- und Kulturmediums, als das Internet auch so schon ist. Ich tu derweil mein bestes. Wenn ich die deutsche Blogosphäre auch nicht großartig in ihrer Größe verändern kann, so versuche ich es doch wenigstens in ihrer Qualität. Denn Hand aufs Herz: Die Japaner haben mehr Blogs die sich um gebrauchte Schulmädchenunterwäsche drehen als wir Blogs.

mfg

Dima

Apendix:

  • Technorati listet zur Zeit 72 Millionen Blogs (Mai 2007)
  • Die Blogospäre verdoppelt ihre Grösse alle 6 Monate
  • Sie Ist jetzt knapp 60 mal grösser als noch vor 3 Jahern.
  • Vor 4 Jahren gab es sie Quasi nicht
  • Im Schnitt entseht jede Sekunde ein Blog. (Satnd Mai 2006)
  • Im Februar dieses Jahres wurde jeden Tag im Schnitt 113.600 Blogs erstellt
  • 1.4 Millionen Post/Tag




Sonntag, April 22, 2007

Hallo, lieber Leser! Es geht bei mir mal wieder um das bedingungs- lose Grund- einkommen. Ich habe mich heute sogar entschlossen einen eigenen Blog dem Thema zu widmen und den hier davon zu entlasten. Ich habe sogar schon einen neuen Blog angemeldet, der aber noch leer und nicht für die Öffentlichkeit einsehbar ist. Ich werde ihn aber irgendwann mal in ein anderes Thema umwandeln, da ich festgestellt habe, dass es schon ne ganze menge anderer Blogs zum BGE gibt. Diese Blogs nutze ich jetzt auch aktiv zur Vorbereitung eines Referats, das ich in der Schule im Ethikunterricht angeboten habe. Mal sehn ob sich die "Flamme des BGE" auch in anderen entzünden lässt. :)

Zu meinem zweiten Blog würde ich an dieser Stelle gerne ein paar Vorschläge hören, worum es in dem Blog gehen soll. Ich wäre auch froh Autorenrechte zu vergeben, falls jemand etwas zu sagen hat.

Bevor ich mich aber meinem Ethikreferat widme, will noch auf einen Blog hinweisen, den ich heute entdeckt habe. Es handelt sich dabei um einen wöchentlich aktualisierten Blog von einem im Irak stationierten US-Soldaten der über das Leben im US-Truppenverband schreibt. All zu viele Leute lesen diesen Blog nicht. In den Kommentaren findet man nur Angehörige, wie z.B. seinen Sohn der schreibt, dass er seinen daddy ganz doll liebt hat, und dass er und mommy jeden Abend vor dem schlafengehen für ihn beten. Seine Familie scheint so ein bisschen christlich fundamentalistisch zu sein, so weit ich das an den Kommentaren beurteilen kann. Fast jedes Kommentar endet jedenfalls auf "God bless you!" oder ähnliches. Und so ein Typ, der der Pastor seiner Gemeinde zu sein scheint ist auch total entzückt weil unser Soldat mal was auf der Gemeinde-Homepage geschrieben hat... Aber keine Angst unser Held scheint ganz Bodenständig zu sein und faselt nix von "Gottes Auftrag" oder "God bless Amrica!". Ist auch nicht sein erster Einsatz. In Afghanistan war er auch schon.

Seinen Blog gibts hier. Er ist grad bei Woche 12, von einem Ganzen Jahr. Am besten man wählt in der rechten Spalte den Januar und liest von Anfang an.

So, das wars dann auch wieder für heute,

mfg

Dima

Samstag, April 21, 2007


Hallo, lieber Leser! Ich weiß ja nicht ob es dir schon aufgefallen ist, aber heute habe ich ein paar kleine Veränderungen am Layout dieses Blogs vorgenommen.

Am auffälligsten ist wohl das neue Logo, dass ich mal schnell entworfen habe. Frag ja nicht was es bedeutet. Im Nachhinein schaut es auch für mich verdächtig nach einem Sichelmond aus. Deshalb distanziere ich mich hiermit von jeglichen Religiongemeinschaften.

Ferner kann der aufmerksame Leser noch ein paar weiter kleiner Veränderungen feststellen, über die ich aber nicht sprechen darf. Sonst werd ich verklagt. Aber die sind eh wohl nur schwer zu übersehen.

Ach und noch was zum Schluss. Dieses Google Pack ist wirklich Grandios! Kann ich absolut mit reinem Herzen empfehlen! :)

mfg

Dima

Freitag, April 20, 2007

Hallo, lieber Leser! Heute will ich etwas ansprechen, woran wohl kein Blogger in diesen Tagen vorbei kommt: Die Tragischen Geschehnisse an der Universität von Blacksburg. Ich werde jetzt aber nicht versuchen irgendwelche psychologische Profile zu erstellen oder über amerikanische Waffengesetzte diskutieren.

Gestern hat mich mein Kumpel Jefferey auf einen Artikel bei N24.de aufmerksam gemacht. Dieser Bericht setzt sich mit einem Video auf YouTube auseinander, das zur Zeit politisch unkorrekter gar nicht sein könnte:
Die Videospur stammt von einem Studenten der besagten Universität: man sieht Polizisten in ein Gebäude rennen. Schüsse fallen. Es wurde aber noch eine zweite Tonspur über das Video gelegt, auf dieser hört man bei jeden Schuss einen Spruch, der dem Videospiel "Quake 3 Arena" entnommen ist. "First Blood!" "Headshot!" "M-m-m-m-m-monsterkill!".

Über die Geschmackslosigkeit dieser Angelegenheit brauchen wir uns gar nicht zu unterhalten, bevor man aber den "Regisseur" aufhängt, sollte man sich den Anfang des Videos genau anschauen. Dort offenbahrt sich nämlich der vom Autor gewünschte satirische Charakter dieses kurzen Filmchens.

Dort ist für kurze zeit das folgende Standbild zu sehen: Eine Nosferatu-Figur und hinter ihr die Worte: "Beckstein - Beckstein - alles muss versteckt sein"

Wie es dabei um die satirischen Fähigkeiten des Autors steht, drüber zu entscheiden sei jedem selbst überlassen. Was der Autor aber wollte, ist auf den Zensurwahn hinzuweisen, der jedes mal bei solchen Ereignissen seitens der cdu/csu zu beobachten ist. Schnell sind für viele Politiker die sog. Killerspiele als Schuldige ausgemacht. Dabei steht der Herr Beckstein an forderster Front bei der Forderung nach entsprechenden Verboten.

Für solche Leute ist es ganz natürlich, dass nicht soziale Isolation oder Perspektivlosigkeit Gründe für Amokläufe sind, sondern Videospiele. Naja, die lassen sich ja auch leichter Verbieten. Gelöst wird dadurch nichts.

Obwohl ich das Video geschmackslos und die Satire misslungen finde, verlinke aus rein journalistischen Gründen hier auf dieses Video. Denn es hat immerhin geschafft, dass irgendjemand sich irgendwo Gedanken über Geschmack, Gefühle und Satire gemacht hat. Das Video an sich ist im Prinzip für Leute die Quake 3 Arena gespielt haben tatsächlich komisch. Wären da nicht die Umstände....
Die einzigen Bedenken die ich gegen einen Link auf dieses Video sehe, wäre die Gefahr die Gefühle von Angehörigen von Opfern zu verletzten. Das einer von diesen aber je auf diesen Blog schaut, allein schon Sprachtechnisch, ist so unwahrscheinlich, dass es eigentlich unmöglich ist. Einsprüche von allen anderen, die selber kein Leid bei der ganzen Sache erfahren haben, lasse ich nicht gelten. Das ist Heuchelei im Namen der wirklich Leidtargenden.

mfg

Dima

Donnerstag, April 19, 2007

"Deine Größe, Berlin, pflegt jeder Fremde zu rühmen; führt der Weg ihn zu uns, stutzt er, so klein uns zu sehn."

Hallo, lieber Leser! Heute wird es wieder ganz human- (istisch). Den obigen Spruch brachte nämlich einst Goethe über sein geliebtes Städtchen Weimar, das ich heute mit meiner Schulklasse besucht habe.

Um mörderische sieben Uhr früh haben wir uns schon vor der Schule versammelt, was für manche ja schon ein Aufstehen um halb sechs bedeutet. Ich bin mit Punkt sechs noch recht gut weg gekommen. Jedenfalls sind wir dann so gut wie pünktlich um ca. 7.15 in zwei fast vollen Bussen abgefahren. Mit Maus und Mann waren wir knapp über 100 Personnen. Eine Menge die wir nur dank der mitgekommenen französischen Austauschschülern erreichen konnten.

Nach der doch sehr entspannten und schätzungsweise drein ein halb Stunden währenden Fahrt, sind wir um ca. 10.30 auf einem Busparkplatz in Weimar angekommen. Das uns zwischendurch mal ein Stein auf die Windschutzscheibe gekracht ist, ist kaum der Rede wert.

Weimar ist eigentlich ein Kaff. Ein Dorf, das das Glück hatte Goethe, Schiller und Co. als Bürger zu haben. Das gibt natürlich mächtig Kohle durch die Touris.So wie uns z.B.... Einen Metropole ist es deswegen aber nicht geworden. Das ist zwar ganz gut, dort Leben möchte ich aber nicht. So ein kleines Touristen Programm ist aber ganz fein dort.

Zum Programm muss ich sagen, dass es für so eine Fahrt doch ziemlich mager war. Wir haben eine Führung durch das Haus von Goethe gemacht, sein Gartenhaus von außen (!) besichtigt und uns die Bude von Schiller angeschaut. Ansonsten bestand der Ausflug aus Busfahren und herumsitzen. Was aber zuweilen auch sehr spaßig sein konnte.

Nachdem ich also die Wirkensstätte meines Idols (Goethe) besucht und mich über den Öst-däutschen Dialekt lustiggemacht habe, fuhren wir um 16.00 wieder heim. An dieser Stelle möchte ich unseren Busfahrer würdigen, der uns durch so viele schwierige Situationen gebracht hat. Damit meine ich z.B. die schon angesprochenen Steinlawinen, viel zu blöd palzierte Verkehrsschilder und die Kurve bei der Nürnberger Burg um die normaler Weise nur Smarts und Minis kommen. Beim letzteren hat es aber auch genug Zeit und Material (Bus) seitens des Busunternehmens gekostet.

Alles in allem eine schöne fahrt.

Fotoalbum zum Ausflug gibts hier. Mit der Zeit werden hoffentlich noch weitere Bilder dazu kommen. Kommt drauf an ob ich sie denn von den anderen bekomme.

Das wars dann auch,

mfg

Dima

Mittwoch, April 18, 2007


Hallo, lieber Leser! Morgen fahre ich nach Weimar. Ich freu mich ganz dolle. Ich bin alt und bin bald Tod, aus grün wird rot. Was das zu edeuten hat, weiss ich nicht. Allerdings weiß ich, dass ich morgen in Weimar davor Angst haben werde, dass ein Van vor mir hält und vier Afroamerikaner aussteigen - diese würde ich dann mit einem Feuerstoß aus meinem G36 erschießen, wobei ich vor jeden Feurestoß ein lautes "Motherf***er!" rufen würde. Dann gehe ich ganz gemütlich in ein café und trinke Kaffee mit Zuckerersatz und Diätkuchen. Dabei schaue ich dann Radio und sehe mir dort die neusten Entwicklungen bezüglich der Delphinplage in süd-ost Timor. Ja, lieber Leser, du hast richtig gehört, SÜD-OST TIMOR! Das Land meiner Träume! Dann besichtige ich das Goethe-Haus, habe ich doch schon so viele Musikstücke von ihm gehört. Dieser Goethe hat seinerzeit mehr Steuern gezahlt als mein Schuldirektor verdient. Ich bin zufrieden.

Del Phin.




(Wer sich über diesen literarischen Erguss wundert, dem sei gesagt, dass dieser Text in Kooperation mit Jeffrey T. und David S. entstanden ist. Wer sich irgendwie verletzt fühlt, weil er z.B. zufälligerweise ein Afroamerikaner ist, der soll sich bitte nicht an mich wenden. Ich liebe euch. Tötet bitte die anderen beiden.)

Für Wolfgang Schäuble und Mitarbeiter des BKA, Interpol, Scottlad Yard und des FBI:
Alles nur SPAß!!!!!!

mfg

Dima

Dienstag, April 10, 2007

Mittwoch, April 04, 2007


Hallo, lieber Leser! Heute wollte ich nur ganz kurz anmerken, dass es jetzt wohl JEDEM möglich sein sollte hier seinen Senf da zu lassen. Sprich man muss sich nicht mehr anmelden.

Damit ich sehe ob das wirklich funktioniert, wäre es nett wenn das mal einer hier gleich ausprobiert.

mfg

Dima

Dienstag, April 03, 2007


Hallo, lieber Leser! Wahrscheinlich fragst du dich gerade was diese Werbetafel hier oben zu suchen hat. Da kann ich beruhigen: Wenn du darauf klickst bekomme ich keinen Cent. Und darauf zu klicken würde ich dir sehr empfehlen, denn damit kommt man zu einer Website die einem das "bedingungslose Grundeinkommen" erklärt. Hinter diesem nicht allzu romantischen Begriff verbirgt sich ein Modell für den Sozialstaat von morgen.

Die Idee des bedingungslose Grundeinkommens (BGE) geht davon aus, dass obwohl sich die ökonomische Wirklichkeit im laufe des letzten Jahrhunderts dramatisch verändert hat, wir immer noch versuchen unsere Volkswirtschaft nach feudalen und frühindustriellen Maßstäben zu regeln. Sprich: Wer im Schweiße seines Angesichtes nicht arbeitet, soll auch nicht essen.
Nun, zu essen haben in Deutschland wohl doch so ziemlich alle, doch ist das oft auch schon alles. Empfänger des ALGII können, nachdem sie entwürdigende "Bedürftigkeitsprüfungen" über sich haben ergehen lassen und sämtliches vermögen verzehrt haben, nur vor sich hin vegetieren. In keinster Weise also ein Würdevolles leben führen. Leute die sich immer noch an ihre heilige Arbeitsmoral klammern werden sagen, dass es sie dazu bewegen soll sich gefälligst eine Arbeit zu suchen und was für die Gemeinschaft zu tun.

Was aber wenn das nicht mehr nötig ist? Wir leben in einer Zeit, in der wir zum ersten mal die Möglichkeit haben uns von all den Sinnlosen und schweren Arbeiten zu befreien und zwar durch die Maschine und die Methode! Arbeitsplätze die jetzt verschwinden kommen NIE wieder. Das wird allgemein als Misstand betrachtet, weil dadurch ja die, ach so heiligen, Arbeitsplätze verloren gehen. Doch diese "Plätze" bieten den Menschen keine sinnvolle "Arbeit" sie bieten ihnen ein Einkommen. Wobei bieten das falsche Wort ist, denn wenn einem etwas angeboten wird hat man die Wahl auch nein zu sagen, doch in diesem Fall hat man keine Wahl. Entweder Arbeiten, oder in elend Leben. Zwangsarbeit also.

Das ist aber schon längst nicht mehr nötig. Unsere Gesellschaft produziert genug Mittel um jeden zu versorgen. Genug, dass jeder in Würde leben kann, sich einbringen kann, ja auch mal ins Kino oder Eis-essen gehen kann. Auch genug um sich für die wirklich wirklichen Dinge im Leben einzusetzen, wie Erziehung und Kultur.

Jetzt wo die Möglichkeit dazu besteht, sollten wir endlich dem Artikel 1 Absatz 1 des Grund Gesetztes nachgehen und ein "Recht auf Einkommen" einführen.

Das waren die gröbsten Gründe für ein BGE, die allein schon reichen um diesen Weg als den zwingend logischen auszuweisen. Wer aber noch auf den Banner oben klickt, kann sich noch über andere Vorteile und praktische Vorstellungen informieren. Ökonomische und soziale.

Als ich zum ersten mal vom BGE gehört bzw. gelesen habe, da habe ich die Sache auch verschmäht, dann als ich mich weiter informiert habe, wurden meine Gegenargumente mit der Zeit alle entkräftet bis ich verzweifelt nach einem Hacken an der ganzen Sache gesucht habe. Ich habe bis jetzt keinen gefunden. Falls jemand einen findet, dann mir unbedingt mitteilen.

Und nicht vergessen: Oben auf den Banner klicken. Für detailliertere Infos hat das Hamburgische WeltWirtschafts Institut Eine Studie zum BGE herrausgebracht, die es hier zum nachlesen gibt: Klicke Hier

mfg

Dima