Mittwoch, März 28, 2007



Hallo, lieber Leser! Letzten Samstag war in Frankfurt. Ich bin dort hingefahren, um einen Freund zu treffen, den ich schon seit längerem über das Internet kenne und welcher über das Wochenende mit seine Schwester in Frankfurt war. Es handelt sich hierbei um John(17) und Sarah(ca. 20) F. aus Glasgow, Schottland.

Es war eine ziemlich spontane Entscheidung nach Frankfurt zu fahren, da John und Sarah selbst sich erst 4 Tage vorher entschieden haben dort Urlaub zu machen. No Risk, No fun, also habe ich mir ein Wochenend Ticket von der Bahn geholt und bin Samstags Früh rüber gefahren. Allein die Zugfahrt war aufregend, da ich auf der Strecke von Würzburg nach Frankfurt einen Unternehmensberater kennegelernt habe, der zu "Fur&Fashion" Messe nach Frankfurt unterwegs war. Die ganzen 2 Stunden Fahrt haben wir dann mit einem Gespräch über Volkswirtschaft, Geld und Arbeit verbracht. Anfangs auf Deutsch dann auf Russisch! Hab ne menge gehörnt, wobei ich bei vielen seiner Ansichten anderer Meinung bin, aber da müsste ich zu Weit ausholen.

(Wer meine Ansichten Wissen will, der googelt nach dem " bedingungslosen Grundeinkommen".)

Um 11:00 jedenfalls, kamen wie verabredet John uns Sarah aus ihrer Herberge raus. Was dann so los war ist wohl von einem allzu großen Interesse, da Frankfurt äußerst langweilig ist und die ganzen Demos gegen die "Fur&Fashion" schon das Highlight waren.

Was für mich jedenfalls das Highligt war, war mit John mal in "real life" zu sprechen. Auf Englisch natürlich. Verdammt cooler Typ.

Am Abend bin ich dann wieder nach Hause gefahren.

Fotos gibt es hier:

http://picasaweb.google.com/d.schachmann/TheFletchers

Während ich das hier veröffentliche gibt es nur 2, es kommen aber welche dazu.

mfg

Dima

Donnerstag, März 22, 2007


Hallo, lieber Leser! Nach dem die Zändy hier so vorbildlich fleißig die letzten 3 Beiträge verfasst hat, will auch ich mich wieder zu Wort melden und diesmal geht es mal um die Kunst. Um die Schauspielkunst.

Der aufmerksame Leser wird vielleicht wissen, dass ich ein Liebhaben des Schauspiels bin und ein Schulabo für das Staatstheater Nürnberg habe, wie die Zändy übrigens auch. Vor kurzem gab es also mal wieder ein Vorstellung, die da war: "Professor Bernhardi" von Arthur Schnitzler. Uhraufgeführt in Wien, 1912.

"Endlich wieder eine Komödie!" dachte ich mir, doch so lässig wie ich es mir gedacht habe, war die ganze Story nicht.

Long story short:
Professor Bernhardi, ein jüdische Direktor eines Krankenhauses, hat auf seiner Station eine Patientin die jeden Augenblick sterben wird, aber sich in einem euphorischen Zustand befindet, weil sie denkt genesen zu sein. (wird wohl am Morphium liegen) Als nun der Pfarrer kommt um ihr die letzte Ölung zu geben, da verweigert Bernhardi ihm den Zutritt um der Kranken noch diese letzte glückliche Stunde zu gönnen. Sie stirb und der Professor wir daraufhin von Medien und Politik verrissen.
Es geht also um Machtspiele, den Zusammenhalt unter Kollegen, die Religion, die Ethik und um den unterschwelligen Antisemitismus.

Mich hat die Geschichte an den "Karikaturenstreit" erinnert. Siehe "Verletzung religiöser Gefühle". Ein sehr modernes Thema und es hat mich überrascht, als ich gehört habe wann es geschrieben wurde.

Die Inszenierung des Ganzen war fabelhaft! Das Stück wurde nicht im klassischen Sinne gespielt und auch nicht auf das minimalste gekürzt und in die moderne übertragen, wie es ja so üblich ist. Es wurde wie eine Theaterprobe von diesem Stück gespielt. So standen auf der Bühne Tische mit Stühlen auf denen sich die Schauspieler lümmelten und in der Ecke stand ein Kühlschrank, bei dem sich die Akteuer, die gerade nicht aktiv waren, sich etwas zu trinken oder auch mal eine Mandarine holten. Andere standen abseits und unterhielten sich ganz leise. Ein Schauspieler hat einen Hund dabei, der andere hat Passagen seines Textes mehrmals gesprochen um die beste Intonation zu finden. Immer mit von der Partie: eine Souffleuse die den Schauspielren mit dem Tex auf die Sprünge geholfen hatoder Regieanweisungen wie "Bernhardi steht auf." gab, welche die Schauspieler aber eher symbolisch wenn überhaupt verfolgten.

Gegen Ende des Stücks wurden die Blödeleien aber weniger und der Plot ernster Dieser löste sich dann in einem befriedigenden Ende auf. Kein klassische Happy End, aber wer mit dem Existeziallisums betraut ist, der wird wissen, dass man Bernhardi, auch am Ende der Absurden Entwicklung, als einen glücklichen Menschen betrachten kann.

Der eine oder andere mag sich noch fragen, warum diese Inszenierung gewählt wurde. "Mann kann sich da doch gar nicht mit den Charakteren identifizieren!" würde bestimmt mancher einwerfen. Das soll man auch nicht. Das ist nämlich episches Theater, und was haben wir im Deutschunterricht gelernt? Man soll nicht mitfühlen, sondern mitdenken. Abstand ist die Devise. Außerdem wird der vom Text überladene erste Akt aufgelockert, da sich der Zuschauer einen Reim auf die merkwürdigen Geschehnisse auf der Bühne machen muss.

Das beste Stück das ich seit langem gesehen habe. Ich finds eigentlich schade, dass es der Zändy nicht gefallen hat, und sie in der Pause abgehauen ist, was für mich völlig unverständlich ist.

So, das wars dann auch schon.

mfg

Dima

(Bild: Staatstheater Nürnberg)

Montag, März 19, 2007


Hallihallo ihr alle!

Ich bin wieder zurück aus Prag und ich muss sagen, dass es dort echt superschön war =) ! Von unserem 5 Sterne Hotel (...) hatten wir den perfekten Blick auf das modernste Hochhaus von Prag ( ;-) ...) . Nein, unsere 2 Sterne mmh sagen wir... Unterkunft lag relativ praktisch fünf Minuten von einer U-Bahnstation entfernt, sodass wir ca. 20 Minuten zum Stadtzentrum gebraucht haben.
Am Freitag Nachmittag waren wir, fleissig wie wir sind, auf dem Hradschin (Burgberg) auf einem Brunnen gesessen und haben uns mit Informationen über eine gotische Kirche berieseln lassen, oder haben uns wichtigen Dingen gewidmet, wie zum Beispiel dem Ausgeben der ersten Kronen für Halsketten oder Postkarten.
Am Samstag hatten wir dann zwei Führungen durch Prag, während der ersten haben wir so einiges über die Geschichte Prags gehört, die zweite stand unter dem Motto "Franz Kafka". Während beider Führungen war es im Gegensatz zum vorigen Tag a****kalt, und der Wind war so heftig, dass ich mich gezwungen sah, eine hübsche rote Mütze zu kaufen =) .
Am Sonntag hatten wir dann einen freien Vormittag, an dem wir, auf der Suche nach der Straßenbahn, die Stadt mehr oder minder zu Fuß erkundet haben (zwangsläufig... =) ) .
Obwohl es ein auch ein paar nervige Dinge gab (eben die üblichen Zickereien ;-) ...), war es im Großen und Ganzen supertoll! Prag ist eben eine wunderschöne Stadt =) !

So ich muss mich jetzt auch schon wieder beeilen, da ich heute abend ins Theater gehe.
Wünsch euch allen nen schönen Abend, alles Liebe!
Zändy

Freitag, März 16, 2007


Hallo liebe Welt, heute grüß ich mal insbesondere alle Männer, die eine Frau haben, die einen Koffer packen muss...

Im Moment sitz ich nämlich vor einem solchen Objekt, und weis nicht weiter. Kurze Lagebeschreibung: Drei Tage Prag, Anreise morgen früh Abreise Sonntag Abend, ein Koffer, und das problematischste: eine Frau.

Normalerweise, das seh ich ein, braucht man für drei Tage nicht viel. Maximal ne Reisetasche, gefüllt mit zwei Oberteilen, nem T-Shirt zum schlafen oder sowas, Waschbeutel und ne Jeans. Vielleicht noch en zweites Paar Schuhe, aber das wars dann endgültig. Und das is schon großzügig gepackt. Leider steh ich gerade vor einem Rätsel, ich hab viel mehr dabei! Da taucht dann zunächst mal die Frage auf, wann zur Hölle ich das alles anziehen soll... Danach kommt allerdings auch gleich die Frage warum ich das alles unbedingt brauchen werde. Aber noch viel interessanter wäre es, zu wissen, was ich absolut nicht brauche, ich fühle mich im Moment diesbezüglich nicht in der Lage eine Entscheidung zu treffen und werde vermutlich mit einem paar Flipflops, einem paar Schuhe zum Weggehen, den Turnschuhen die ich auf der Fahrt anhab, drei Oberteilen (+ Stoffjacke und Pulli den ich auf der Fahrt anhaben werde) einer Jeans (wow, ich halte das Höchstmaß ein...), einem schwarzen und einem weissen Schal (kann mich leider nicht entscheiden, welchen ich nehmen soll), zwei Haarbändern und einem Haarreif, Unterwäsche für locker vier Tage, und zwei Handtüchern (man weis ja nie...) für drei Tage verreisen.
Achja, den Waschbeutel mit "diversen" Kleinteilen nicht zu vergessen. Und eine Handtasche hab ich auch noch. Was ich vergessen hab kann ich im Moment leider noch nicht sagen.

Ich entschuldige mich hiermit allerdings bei jedem einzelnen Mann, die die Nerven mit unsrer Packerei jemals verloren haben gerade verlieren oder verlieren werden! Es tut mir Leid, wir wissen selbst nicht wozu wir das alles brauchen ;-)

Ich freue mich darauf, das Prag meinen halben Kleiderschrank sehen wird...! =)
Liebe Grüße und ne schöne Zeit in Nürnberg!
Zändy

Mittwoch, März 14, 2007


Hallo liebe Welt da draußen und ein ganz besonderes Hallo an alle, die dem Dima schon beigetreten sind... =) !

Ich hoffe ihr habt mich nicht allzusehr vermisst, ich hab ja seit meinem letzten Eintrag einige Zeit vergehen lassen... Aber: Ich hab diese Zeit sinnvoll genutzt, um mich künstlerisch zu betätigen. Wir hatten ja vor einer Woche unsere Premiere von "Schön ist die Jugend", einer Eigenproduktion nach Motiven von Frank Wedekinds "Frühlingserwachen, wie auf unserem Plakat zu lesen war. Wir haben sehr viel positive Resonanz erfahren, und nur wenige Lehrer haben uns gesagt, dass ihnen das Stück überhaupt nicht gefallen hat (genaugenommen war es nur Frau Marienfeld... =) ). Wir haben sogar eine Dame von der Zeitung in unserer Vorstellung sitzen gehabt, die hat auch einen Artikel über uns geschrieben, allerdings weis ich nicht, in welcher Zeitung der Artikel steht, ich denke NZ, bin mir aber nicht sicher =). So gesehen bin ich also sehr zufrieden, auch wenn mir persönlich das Stück überhaupt nicht gefallen hat =).
Am Wochenende fahre ich übrigens mit den Deutsch-LKlern nach Prag, einer meiner Meinung nach wunderbartollen Stadt, und ich hoffe, dass das ein schönes Wochenende wird. Ich schreib euch natürlich dann, wie es dort war =).

So far.... Ich muss mir noch ein paar Gedanken darüber machen, was ich alles mitnehme nach Prag und außerdem schreiben wir ja morgen aller Wahrscheinlichkeit nach noch eine Physik-Ex *stöhn*...

Ganz, ganz liebe Grüße
Zändy

P.S.: Der Dima hat ne hlabe Tafel Diät-Schokolade gegessen!! =P

Dienstag, März 13, 2007



Hallo, lieber Leser. Schon über einen Monat ohne Zucker und: Ich fühl mich gut! HA! Ihr Glukose-Junkies! Take that! Hehehe...
Denkt aber nicht, dass ich jetzt aufhöre, denn ich "faste" nicht, wie das zur Zeit so viele machen und häufig auch so, dass sie statt Schokolade, Schokoladeneis essen. Ich habe einen Lebensstil gefunden und wer mitmachen will schreibt mir ne Mail mit dem Betreff "Jüngerbewerbung" an d.schachmann@gmail.com . Nach einer Prüfung bekommt der/die angehende Gläubige eine Anleitung für die Huldigung.

mfg

Dima

Amen

Mittwoch, März 07, 2007


Hallo, lieber Leser. Heute bin ich ganz glücklich, denn ich habe gewonnen! In einem Gewinnspiel nämlich. Ich hätte es nie für möglich gehalten und bin jetzt so zu sagen auf Wolke 7! Den ganzen Tag kann ich an nichts anderes Denken, als an das was ich mir von dem Geld alles kaufen soll. Boah!
Ich denke ich sollte nach Monaco ziehen. Jetzt wo ich so viel Geld habe will ich nicht die Hälfte gleich wieder an den Staat abdrücken. Ne, ne! Das kann der voll vergessen. Aber meine Freunde kriegen natürlich was ab.

So!

Ich muss dann mal wieder.

So ein Gutschein von www.shirtalarm.de über 5€ verwaltet sich schließlich nicht von selbst.

mfg

Dima

Montag, März 05, 2007



Hallo, lieber Leser! Gestern war ich in einem örtlichen Rockclub auf einem Konzert der schottischen Band Nazareth. Für alle Nachgeborenen: eine dieser Bands die seit Jahrzehnten das selbe Programm spielen. Zusammengeschlossen hat sich diese Rockband im Jahre 1966 und entsprechend schauen die beiden letzten der vier Gründungsmitglieder aus: Alt. Es bekommt eine eigene Komik wenn der Sänger McCafferty in "Love Hurts" (ihr einziges Lied das wohl wirklich jeder kennt) den Teil mit "I'm young" krächzt.

Das Publikum war auch wie man es erwartet hätte: Langhaarig, oder wäre es gern. Wenn es denn überhaupt noch Haare hätte.

Zum Abschluss hier noch ein Video von "Love Hurts" für die immer noch nicht wissen wovon ich rede.

mfg

Dima